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DFL: Klare Absage an Pyrotechnik

Written By limadu on Jumat, 02 November 2012 | 22.25

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den Fan-Gipfel in Berlin ausdrücklich begrüßt, im gleichen Atemzug aber erneut jeglicher Form von Pyrotechnik in deutschen Stadien eine klare Absage erteilt.

Es werde "angesichts der gesundheitlichen Gefahren" auch "künftig nicht über eine Anwendung" dieser gesprochen werden können, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung.

Die DFL bedauere, dass es "in dieser Frage kein Umdenken" gegeben habe. Dem Dialog mit "aktiven friedlichen Fans" werde auch künftig eine Bedeutung zukommen.

Die kritischen Diskussionen, "die von Vereinen und Verbänden, aber auch den organisierten Fans mit größtmöglicher Ehrlichkeit geführt werden müssen", dienten der gemeinsamen Sache.

Am Donnerstag waren 250 Fan-Vertreter von 49 Klubs aus den ersten vier Fußball-Ligen in die Hauptstadt gereist und hatten über mehrere Stunden das Brennpunkt-Thema Sicherheit im Stadion diskutiert.

Unter den Rednern war auch der designierte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig. In einem Abschlussbericht sprachen sich die Fans gegen jegliche Gewalt aus und vereinbarten Nachfolge-Treffen.

Beim Thema Pyrotechnik sei allerdings noch keine einheitliche Position zu erkennen.


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Caligiuri fehlt Mainz in Bremen

Bundesligist FSV Mainz 05 muss im Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen am Sonntag (17.30 Uhr/LIGA total!) auf Marco Caligiuri verzichten.

Der Mittefeldspieler hat eine Zerrung in der Wade erlitten. Zudem muss Trainer Thomas Tuchel weiter auf die Langzeitverletzen Niko Bungert (Kreuzbandriss), Eric-Maxim Choupo-Moting (Meniskusoperation), Eugen Polanski (Muskelfaserriss) und Ivan Klasnic (Entzündung im Zehgelenk) verzichten.

Der Ex-Bremer Klasnic hat zwar wieder mit dem Einzeltraining begonnen, ein Einsatz bei seinem ehemaligen Klub kommt für den Angreifer aber zu früh.

"Das ist eine Situation, die sich Spieler und Verein natürlich anders wünschen", sagte Tuchel am Freitag.

Obwohl die Mainzer die beiden vergangenen Bundesliga-Partien in Bremen gewonnen haben, warnt Tuchel davor, den Gegner zu unterschätzen.

"Es gibt keine Garantie dafür, dass Mainz immer in Bremen punktet. Aber wenn es eine Mannschaft gibt, die nicht Gefahr läuft, überheblich in ein Bundesligaspiel zu gehen, dann sind wir das."


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FCK: Bunjaku fehlt gegen Aue

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern muss auch im Punktspiel am Montag gegen Erzgebirge Aue (20.15 Uhr/LIGA total! und SPORT1) auf Kapitän Albert Bunjaku verzichten.

Der 28-Jährige leidet an einer Verletzung im Adduktorenbereich. Zudem fehlen Trainer Franco Foda Stürmer Ilian Micanski und Mittelfeldspieler Ariel Borysiuk.

"Das gehört im Fußball dazu", sagte Foda zu den Verletzungssorgen des Tabellendritten: "Damit muss ich leben."

Bislang kamen erst drei Spieler des Lauterer Kaders in allen elf Bundesligaspielen zum Einsatz.


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Bewerbungsschreiben fürs Duell mit dem Ex-Klub

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Vor dem VfB-Spiel drängt sich Dortmunds Julian Schieber für einen Startelf-Einsatz auf. Gedanken ans 4:4 spielt er herunter.

Von Christian Paschwitz

Aalen/München - Fast könnte man meinen, Julian Schieber habe den Zeitpunkt seines ersten Pflichtspiel-Treffers für Borussia Dortmund ganz bewusst gewählt:

Beim 4:1 beim VfR Aalen, eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung in der zweiten DFB-Pokal-Runde, setzte der 23-Jährige den Schlusspunkt des BVB-Torreigens. ( Nachbericht)

Es war zugleich ein Bewerbungsschreiben für den lang ersehnten Platz in der Startelf - und das ausgerechnet vor dem Bundesliga-Duell mit Schiebers Ex-Klub VfB Stuttgart (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER).

Erinnerungen an 4:4 der Vorsaison

Die Borussia gegen die Schwaben - war da nicht was im März?

Beim verrückten 4:4 der Vorsaison hatte Schieber noch das VfB-Trikot getragen und seinem jetzigen Arbeitgeber mit einem Tore-Doppelpack kräftig die Tour vermasselt.

"Ich muss auf meine Chance lauern und hoffe, dass ich gegen den VfB auf dem Platz stehe", sagt der gelernte Angreifer nun gegenüber SPORT1 mit Blick auf die Neuauflage der Partie.

Klopp lobt - trotzdem wohl nur Joker

So schlecht sind die Voraussetzungen keineswegs:

"Für Julian habe ich mich sehr gefreut. Es ist ein super Junge und ein außergewöhnlicher Typ. Irgendwann musste der Knoten ja mal platzen. Ich hoffe, dass das jetzt in Aalen war", lobte Jürgen Klopp.

Der Coach ließ aber durchblicken, dass Schieber trotz seiner Torpremiere wohl vorerst weiter nur die Joker-Rolle bleibt - wie schon viermal in der Liga: "Julian trainiert gut. Er muss, er darf sich entwickeln."

Klopp fürchtet das Spektakel

Nur einmal in der Startelf

Damit scheint die Rolle auf der Bank erneut abonniert.

Nur einmal, beim 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach, rotierte der gebürtige Schwabe mit dem schönen Beinamen "Bulle von Backnang" in die Anfangsformation. ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Als Vertreter für Robert Lewandowski ging er leer aus, zeigte dabei jedoch gute Ansätze.

Überhaupt hat Schieber seinen Wechsel im Sommer zum Double-Sieger nicht bereut.

Sport1 Quiz

10 Fragen zu Borussia Dortmund

"Bin mit mir im Reinen"

"Ich bin mit mir im Reinen", sagt der Mittelstürmer, dem auch die Rolle im offensiven Mittelfeld liegt, gegenüber SPORT1.

Und ergänzt: "Ich weiß aber, dass noch viel Luft nach oben ist, dass ich hart arbeiten muss. Ich kann mich noch viel entwickeln und mich noch besser ins Spiel integrieren, aber das kommt mit der Zeit. Ich fühle mich wohl und bin auf dem richtigen Weg."

Erinnerungen an Lewandowski

Schon mal an der richtigen Stelle als Knipser war Schieber in Aalen - kein Hochkaräter-Tor zwar, aber den Abpraller-Ball des zuvor am Keeper gescheiterten Positions-Rivalen Robert Lewandowski muss man trotzdem erst mal reinmachen.

Apropos Lewandowski: Das Entwicklung des Polen sollte womöglich auch Schieber Mut auf die Zukunft machen:

Als Lewandowski 2010 zur Borussia stieß, blieb der hinter dem inzwischen abgewanderten Lucas Barrios - für den wiederum Schieber kam - zunächst ebenso nur zweite Wahl.

Variabel einsetzbar

"Es ist klar, dass ich eine Riesen-Konkurrenz vor mir habe", weiß Schieber um seine Situation, "und nach wie vor spielt der Robert da vorne richtig super."

Sein Glück ist indes vielleicht, variabel genug zu sein, bei Bedarf auch hinter den Spitzen agieren zu können.

"In Stuttgart musste ich auch nach links ausweichen, weil vorne drin Vedad Ibisevic gesetzt war", sagt Schieber. "Jetzt bin ich wieder da, wo ich mich eigentlich wohler fühle: hängende Spitze oder vorne drin, das ist eigentlich meine Hauptposition."

BVB-Trainer seit 1990

Horst Köppel

27.06.1988 - 30.06.1991

Ottmar Hitzfeld

01.07.1991 - 30.06.1997

Nevio Scala

01.07.1997 - 30.06.1998

Michael Skibbe

01.07.1998 - 04.02.2000

Bernd Krauss

05.02.2000 - 12.04.2000

Udo Lattek

16.04.2000 - 30.06.2000

Matthias Sammer

01.07.2000 - 30.06.2004

Bert van Marwijk

01.07.2004 - 18.12.2006

Jürgen Röber

19.12.2006 - 12.03.2007

Thomas Doll

13.03.2007 - 19.05.2008

Jürgen Klopp

seit 01.07.2008

Flachs mit den Ex-Kollegen

Spannende Frage also, wo (und ob) Schieber gegen den VfB zum Zug kommt:

"Ich freue mich natürlich auf das Spiel und die alten Kollegen. Für uns ist aber wichtig, dass wir endlich wieder den Heim-Dreier holen und ein super Spiel liefern - das steht im Fokus", spielt der Ex-U-21-Nationalspieler die persönliche Bedeutung des Duells herunter.

"Ich bin immer in Kontakt mit einigen Spielern. Christian Gentner, Georg Niedermeier, Martin Harnik und Daniel Didavi - wir flachsen am Telefon", erklärt Schieber.

Und fügt an: "Meinetwegen können wieder acht Tore fallen. Aber dieses Mal soll Dortmund der Sieger sein."


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DFB ermittelt: Dresden droht Pokal-Ausschluss

Written By limadu on Kamis, 01 November 2012 | 22.25

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Nach den Krawallen in Hannover droht dem Zweitligisten ein übles Nachspiel. Erinnerungen an die Partie in Dortmund werden wach.

Frankfurt/Dresden - Wiederholungstäter Dynamo Dresden droht nach den erneuten Ausschreitungen eigener Randalierer vor dem DFB-Pokalspiel bei Hannover 96 (3:4 i.E.) ein böses Erwachen ( Bericht).

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf bestätigte, leitete der Kontrollausschuss des Verbandes am Donnerstag Ermittlungen wegen der Vorfälle ein.

Dem sächsischen Traditionsklub droht womöglich sogar der Pokalausschluss für die kommende Saison ( DATENCENTER: Die Spiele der 2. Runde).

Diese historische Strafe hatte Dynamo vor einem Jahr erst in der Berufungsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht verhindern können.

Damals hatte der DFB das abgemilderte Urteil "als letzte Warnung an den Verein" bezeichnet.

Dresden wollte sich am Donnerstagnachmittag zu den Vorkommnissen äußern. Inwieweit die Sachsen allerdings erneut auf Nachsicht hoffen dürfen, ist ungewiss.

Drei Festnahmen und neun Verletzte

"Jetzt müssen die Vorfälle von Mittwochabend analysiert und alle Berichte ausgewertet werden. Das wird die Sportgerichtsbarkeit machen, die in der Vergangenheit immer mit Weitsicht und Augenmaß gearbeitet hat", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.

Bei den Krawallen in Hannover hatten gewaltbereite Dresdner Fans vor dem Spiel die Stadioneingänge der AWD-Arena gestürmt (DIASHOW: Die Bilder der 2. Runde).

Nach Angaben der Polizei wurden drei Anhänger festgenommen. Außerdem kamen 18 Personen vorübergehend in polizeiliches Gewahrsam. Insgesamt gab es neun Verletzte.

"Es macht uns betroffen, dass die Dynamo-Fans das Spiel nicht genutzt haben, um ihr negatives Image zu verbessern", sagte Polizeisprecher Dirk Hallmann.

Zudem wurde in beiden Fanblöcken während des Spiels Pyrotechnik gezündet. Auch in dieser Beziehung ermittelt der Kontrollausschuss.

Eskalation bei Hannover gegen Dynamo

Erinnerungen an Spiel in Dortmund

Vor einem Jahr hatte es beim DFB-Pokalspiel Dynamos beim Deutschen Meister Borussia Dortmund massive Ausschreitungen gegeben.

Daraufhin waren die Sachsen in erster Instanz noch vom diesjährigen Wettbewerb ausgeschlossen worden. Erst in der Berufungsverhandlung fiel das Urteil milder aus.

Dresden musste ein "Geisterspiel" gegen den FC Ingolstadt absolvieren, zudem kam es zu einem Ausschluss der eigenen Fans beim Gastspiel bei Eintracht Frankfurt sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro.

Durch den Ausschluss hätten Dynamo Einnahmeausfälle in Millionenhöhe gedroht.

Mehr als 20 Urteile gegen Dynamo seit 2002

DFB-Pokal-Finals

1991

Werder Bremen 1:1/4:3 i.E. gg. 1. FC Köln Tore: Eilts - Banach

1992

Hannover 96 0:0/4:3 i.E. gg. Borussia Mönchengladbach

1993

Bayer Leverkusen 1:0 gg. Hertha BSC Berlin Amateure Tor: Kirsten

1994

Werder Bremen 3:1 gg. Rot Weiss Essen Tore: Beiersdorfer, Herzog, Rufer - Bangoura

1995

Borussia Mönchengladbach 3:0 gg. VfL Wolfsburg Tore: Dahlin, Effenberg, Herrlich

1996

1. FC Kaiserslautern 1:0 gg. Karlsruher SC Tor: Wagner

1997

VfB Stuttgart 2:0 gg. Energie Cottbus Tore: Elber 2

1998

Bayern München 2:1 gg. MSV Duisburg Tore: Babbel, Basler - Salou

1999

Werder Bremen 1:1/ 5:4 i.E. gg. Bayern München Tore: Maximow - Jancker

2000

Bayern München 3:0 gg. Werder Bremen Tore: Elber, Sergio, Scholl

2001

FC Schalke 04 2:0 gg. 1. FC Union Berlin Tore: Böhme 2

2002

FC Schalke 04 4:2 gg. Bayer Leverkusen Tore: Böhme, Agali, Möller, Sand - Berbatow, Kirsten

2003

Bayern München 3:1 gg. 1. FC Kaiserslautern Tore: Ballack 2, Pizarro - Klose

2004

Werder Bremen 3:2 gg. Alemannia Aachen Tore: Borowski 2, Klasnic - Blank, Meijer

2005

Bayern München 2:1 gg. FC Schalke 04 Tore: Makaay, Salihamidzic - Lincoln

2006

Bayern München 1:0 gg. Eintracht Frankfurt Tor: Pizarro

2007

1. FC Nürnberg 3:2 n.V. gg. VfB Stuttgart Tore: Mintal, Engelhardt, Kristiansen - Cacau, Pardo

2008

FC Bayern München 2:1 n.V. gg. Dortmund Tore: Toni (2) - Petric

2009

Werder Bremen 1:0 gg. Bayer Leverkusen Tor: Özil

2010

FC Bayern München gg. Werder Bremen 4:0 Tore: Robben, Olic, Ribery, Schweinsteiger

2011

Schalke 04 gg. MSV Duisburg 5:0 Tore: Draxler, Huntelaar 2, Höwedes, Jurado

2012

Borussia Dortmund 5:2 gg. Bayern München Tore: Lewandowski (3), Kagawa, Hummels - Robben, Ribery

"Wir haben das Urteil angemessen abgeändert. Aber das ist eine letzte Warnung an den Verein Dynamo Dresden. Der DFB kann vor solchen Verhältnissen nicht kapitulieren. Mit harten Strafen muss deutlich gemacht werden, dass wir gewillt sind, solche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden", hatte der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts, Goetz Eilers, bei der damaligen Urteilsbegründung erklärt.

Seit 2002 gab es insgesamt mehr als 20 Urteile gegen die Dresdner. Darunter kam es auch mehrmals zu Teilausschlüssen von Fans.


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Bayer vorerst ohne Schwaab

Bayer Leverkusen muss im Westduell am Sonntag (15.30 Uhr/LIGA total!) gegen Fortuna Düsseldorf definitiv auf Abwehrspieler Daniel Schwaab verzichten.

Der Außenverteidiger erlitt beim 3:2-Pokalsieg nach Verlängerung beim Drittligisten Arminia Bielefeld am Mittwochabend nach einem Foulspiel einen Bänderriss im Sprunggelenk. Dies gab Bayer-Teamchef Sami Hyypiä am Donnerstag bekannt.

Dagegen soll Innenverteidiger Ömer Toprak, der einen Nasenbeinbruch erlitten hatte, im Derby durchaus wieder mitwirken können.

"Ich habe auch schon ein paarmal mit gebrochener Nase gespielt", sagte der einstige Weltklasse-Innenverteidiger Hyypiä - "und zwar immer ohne Maske". Für Toprak wurde bereits eine Maske angefertigt, aber ob er sie trägt, sagte der Teamchef, "muss Ömer selbst entscheiden".

Fraglich ist beim Werksklub der Einsatz von Innenverteidiger Philipp Wollscheid, der am Mittwoch in Bielefeld wegen einer fiebrigen Erkältung gefehlt hatte. Er wurde auch am Donnerstag noch geschont.


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Dresden droht Pokal-Ausschluss

Wiederholungstäter Dynamo Dresden droht nach den erneuten Ausschreitungen eigener Randalierer vor dem DFB-Pokalspiel bei Hannover 96 (3:4 i.E.) ein böses Erwachen.

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte, leitete der Kontrollausschuss des Verbandes am Donnerstag Ermittlungen wegen der Vorfälle ein.

Dem sächsischen Traditionsklub droht womöglich sogar der Pokalausschluss für die kommende Saison. Diese historische Strafe hatte Dynamo vor einem Jahr erst in der Berufungsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht verhindern können.

Damals hatte der DFB das abgemilderte Urteil "als letzte Warnung an den Verein" bezeichnet. Dresden wollte sich am Donnerstagnachmittag zu den Vorkommnissen äußern. Inwieweit die Sachsen allerdings erneut auf Nachsicht hoffen dürfen, ist ungewiss.

"Jetzt müssen die Vorfälle von Mittwochabend analysiert und alle Berichte ausgewertet werden. Das wird die Sportgerichtsbarkeit machen, die in der Vergangenheit immer mit Weitsicht und Augenmaß gearbeitet hat", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.

Bei den Krawallen in Hannover hatten gewaltbereite Dresdner Fans vor dem Spiel die Stadioneingänge der AWD-Arena gestürmt. Nach Angaben der Polizei wurden drei Anhänger festgenommen. Außerdem kamen 18 Personen vorübergehend in polizeiliches Gewahrsam. Insgesamt gab es neun Verletzte.


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Berg Manager bei Blackburn

Der frühere norwegische Nationalspieler Henning Berg ist neuer Teammanager beim englischen Zweitligisten Blackburn Rovers.

Der 43-Jährige, der zuletzt als TV-Experte im norwegischen Fernsehen arbeitete, hatte sich selbst bei seinem früheren Verein telefonisch beworben. "Wir haben schnell gemerkt, dass Henning unser Mann ist", sagte Klubchef Derek Shaw über die ungewöhnliche Einstellung.

Berg, mit Manchester United 1999 Champions-League-Sieger, war von 1992 bis 1997 und von 2000 bis 2003 für die Rovers aktiv. 1995 wurde er an der Seite des ehemaligen Weltklasse-Torjägers und englischen Nationalmannschaftskapitäns Alan Shearer englischer Meister. Blackburn war in der vergangenen Saison nach elf Jahren in der Premier League abgestiegen und belegt aktuell Platz fünf in der Championship.


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Adler: "War noch nie besser"

Written By limadu on Rabu, 31 Oktober 2012 | 22.25

Torhüter Rene Adler vom Hamburger SV hat vor dem Nord-Süd-Gipfel in der Bundesliga eine Kampfansage an Bayern München gerichtet und einen mutigen Auftritt seines Teams gefordert.

"Im Sport spielen Menschen. Und Menschen machen Fehler. Wir müssen versuchen, die Fehler auf der Gegenseite zu erzwingen", sagte Adler vor der Partie gegen den Rekordmeister, "die Basis ist, dass wir hinten kompakt stehen und wenig Chancen zulassen. Vorne haben wir genug individuelle Klasse, um ein Tor zu erzielen. Es wird aber nur eine Topleistung ausreichen."

Der ehemalige Nationaltorhüter geht voller Selbstvertrauen in das Duell mit seinem Nachfolger Manuel Neuer.

"Ich habe einen Fitnesszustand erreicht, den ich noch nie hatte. Es gab noch nie einen besseren Adler als jetzt", sagte der 27-Jährige, "die Kunst ist es jetzt, die Routine zu haben, aber nicht zur Routine werden zu lassen."

Mit zehn vereitelten Großchancen (47,62 Prozent) liegt er im Vergleich aller Bundesliga-Keeper an der Spitze und mit 78,85 Prozent der gehaltener Torschüsse nur knapp hinter Bayern-Schlussmann Neuer (82,61 Prozent).

Trotz seiner guten Leistungen beim HSV ist eine Rückkehr in die Nationalmannschaft derzeit kein Thema für Adler.

"Ich weiß, dass das deutsche Trainerteam kompetent ist und immer die besten Spieler nominiert", sagte er, "wenn ich einen Anruf bekommen würde, würde ich mich natürlich riesig freuen, aber wenn nicht, dann wird für mich keine Welt untergehen."

Für eine Nominierung spricht sich auch Neuer aus, der große Stücke auf den Hamburger Keeper hält: "Wenn Rene fit ist, ist er auch ein Kandidat für die Nationalelf. Er steht beim HSV im Fokus und hat ausgezeichnete Leistungen gezeigt. Er ist ein großer Rückhalt für die Mannschaft."

Adler war vor der Weltmeisterschaft 2010 die Nummer 1 bei Bundestrainer Joachim Löw. Doch ein Rippenbruch verhinderte seinen Einsatz in Südafrika.


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Brasilien vor 1000. Länderspiel

Rekord-Weltmeister Brasilien bestreitet am 14. November in New Jersey gegen Kolumbien sein 1000. Länderspiel in der Verbandsgeschichte.

Trainer Mano Menezes nominierte unter anderem die Stars Kaka (Real Madrid), Neymar (FC Santos), Hulk (Zenit St. Petersburg), Thiago Silva (Paris St. Germain) und Oscar (FC Chelsea) in seinen Kader.

Der WM-Gastgeber von 2014 holte bislang fünfmal die WM-Krone.


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