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Hertha nicht an Hanke interessiert

Written By limadu on Sabtu, 02 Maret 2013 | 22.25

Trainer Jos Luhukay von Hertha BSC hat eine Verpflichtung von Mike Hanke von Bundesligist Borussia Mönchengladbach für die neue Saison ausgeschlossen.

"Wir haben definitiv kein Interesse an Mike Hanke", sagte Luhukay bei "Sky" nach der 0:1-Niederlage der Berliner am Samstag bei Dynamo Dresden.

In den vergangenen Tagen hatten verschiedene Medien über angebliche Kontakte zwischen der Hertha und dem 29 Jahre alten Ex-Nationalspieler berichtet.

Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Vertrag von Hanke in Gladbach nach Ablauf der Spielzeit nicht verlängert wird.


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Klopp entschuldigt sich

Trainer Jürgen Klopp vom Double-Gewinner Borussia Dortmund hat sich am Samstag für seinen "Plagiatsvorwurf" gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München entschuldigt und seine Aussagen relativiert.

"Das Letzte, was ich will, ist, einen renommierten Kollegen zu kritisieren. Jupp Heynckes ist ein hervorragender Trainer", sagte Klopp vor dem Spiel gegen Hannover 96 bei "WDR 2": "Wenn er das auf sich bezogen hat, will ich mich gerne entschuldigen. Also, Jupp, wenn du ARD hörst, sorry!"

Seine Aussage, der FC Bayern kupfere den BVB-Stil ab, wie es chinesische Unternehmen tun, sei unnötig hochgekocht worden.

"Ich bin eben ins Plaudern gekommen auf der 100.000 Pressekonferenz in acht Tagen", sagte Klopp bei "Sky". "Ich gönne Heynckes seine Erfolge. Wir haben nicht das Anrecht darauf, die Ersten zu sein."

Bei LIGA total ergänzte Klopp: "Ich bin ja schon froh, dass sich nicht auch noch die Chinesen gemeldet haben… Ich gönne Jupp Heynckes jeden Titel, den er gewonnen hat und gewinnen wird. Man kann mir vieles nachsagen - und möglicherweise auch, dass ich dummes Zeug rede. Aber dass ich verdiente Siege nicht anerkennen kann, das ist mir noch nie passiert! Das habe ich direkt nach dem Spiel auch getan. Das eine hat mit dem anderen auch nichts zu tun."

Heynckes hatte empört auf Klopps Angriff reagiert und erklärt, der BVB zeige nach dem Aus im Pokal-Viertelfinale bei den Bayern am Mittwoch (0:1) keine Größe in der Niederlage.

"Das war so ein bisschen das 'Stille-Post-Verfahren': Ich nehme an, dass Jupp Heynckes sich nicht die komplette PK angucken durfte, sondern man hat ihn mit ein paar Schlagwörtern konfrontiert. Da hat er drauf reagiert und das ist auch komplett in Ordnung. Ich kann ab und zu austeilen und kann auch nicht schlecht einstecken. Dementsprechend ist alles ok", sagte Klopp.


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Wolfsburg erreicht Pokal-Endspiel

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg träumen vom Double.

Der Bundesliga-Tabellenführer zog mit einem 5:0 (1:0) beim Liga-Rivalen SC Freiburg am Samstag erstmals ins Endspiel des DFB-Pokals ein.

Im Mösle-Stadion trafen Alexandra Popp (20.), Luisa Wensing (52.), zweimal Martina Müller (58./66.) und Conny Pohlers (72.). Freiburgs Carmen Höfflin (68.) sah die Rote Karte.

Wolfsburger Gegner im Finale in Köln am 19. Mai wird Meister Turbine Potsdam oder Titelverteidiger Bayern München - das zweite Halbfinale findet am Sonntag in Potsdam statt.

"Es wird ein Spiel auf Biegen und Brechen", sagte Turbine-Trainer Bernd Schröder (70).


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Bochum bindet Holthaus bis 2016

Der VfL Bochum hat U-18-Nationalspieler Fabian Holthaus langfristig an sich gebunden. Der Abwehrspieler unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2016.

"Der VfL ist ein sehr familiärer Verein, bei dem ich mich wohlfühle. Hier kann ich mich Schritt für Schritt weiterentwickeln", sagte der 18-Jährige.

In der laufenden Saison bestritt Holthaus 13 Partien (1 Tor) für die U19 des VfL in der A-Junioren-Bundesliga West.


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Wiese kann bei Abstieg gehen

Written By limadu on Jumat, 01 Maret 2013 | 22.25

Die Zeit von Tim Wiese bei der abstiegsgefährdeten TSG 1899 Hoffenheim könnte am Ende der Saison und nach nur einem Jahr schon abgelaufen sein.

"Alle Spieler haben Verträge für die Zweite Liga - mit Ausnahme von Tim Wiese", sagte Hoffenheims Manager Andreas Müller vor dem Spiel gegen Bayern München am Sonntag (15.30 Uhr/LIGA total!).

Dies gelte auch für die ausgeliehenen Profis wie zum Beispiel Patrick Ochs.

Der beim Tabellen-Vorletzten der Bundesliga ausgemusterte Wiese hatte bei den Kraichgauern einen Vertrag bis Juni 2016 unterschrieben. Der Ex-Nationalkeeper ist derzeit in Hoffenheim aber nur noch die Nummer drei.

Der von Tottenham Hotspur ausgeliehene Heurelho Gomes hat derzeit den Stammplatz im Tor sicher. Wiese war nach schwachen Leistungen von Trainer Marco Kurz und Manager Andreas Müller aus dem Kader genommen worden, um ihn vor "weiterer öffentlicher Kritik" zu schützen.

Kurz indes ließ am Freitag offen, ob er auch im Fall des Abstiegs Trainer bei den Kraichgauern bleiben wird.

"Die Frage stellt sich für mich nicht. Wir haben eine seriöse Chance, die erste Liga zu realisieren, das ist das Hauptaugenmerk. Ich habe meine Konzentration momentan auf dem Bayern-Spiel und der ersten Liga", sagte der frühere Bundesligaprofi.

Müller hatte dem Coach im SID-Gespräch zuvor eine Jobgarantie ausgestellt und angekündigt, dass er gemeinsam mit Kurz auch in der Zweite. Liga weitermache werde.

"Das ist absolut abwegig und überhaupt nicht in meinen Gedanken", antwortete Müller auf die Frage, ob ein nochmaliger Trainerwechsel in der laufenden Saison eine Option für ihn sei.

"Ich bin nach wie vor zu 100 Prozent davon überzeugt, dass Marco derzeit und in Zukunft der richtige Trainer für uns ist beziehungsweise sein wird", sagte der 50-Jährige: "Er macht eine sehr gute Arbeit, das wird sich auszahlen. Ob das am Ende reicht, um die Klasse zu erhalten, kann ich nicht sagen. Ich habe keine Glaskugel."


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Stuttgart mit Abwehrsorgen zu Bayer

Der VfB Stuttgart hat vor dem Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr/LIGA total!) bei Bayer Leverkusen größere Personalsorgen im Abwehrbereich. Der VfB muss wie erwartet auf Georg Niedermeier verzichten.

Der 27 Jahre alte Abwehrspieler hatte im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Bochum (2:0) eine Knocheneinblutung im Oberschenkel erlitten. Ob Niedermeier länger fehlen wird, ist noch unklar. Für ihn wird einen Tag vor seinem 20. Geburtstag Antonio Rüdiger zum Einsatz kommen.

Neben Niedermeier fällt Abwehrspieler Tim Hoogland wegen eines grippalen Infekts aus. Zudem steht laut Trainer Bruno Labbadia ein "großes Fragezeichen" hinter dem Einsatz von Außenverteidiger Arthur Boka, der ebenfalls erkrankt ist.

Labbadia lobte vor dem Duell mit seinem früheren Klub vor allem dessen Torjäger Stefan Kießling, der bereits 15 Saisontore erzielt hat.

"Er hat eine gute Entwicklung gemacht, macht viele Tore, hat sich stetig weiterentwickelt und ist für Leverkusen ein ganz wichtiger Spieler", sagte er. Die Werkself gehöre "zu den spielstärksten Teams der Liga" und sei sehr heimstark, meinte der Coach: "Aber wir haben trotzdem die Chance, dort etwas zu holen."


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St. Pauli: Ginczek fit für Aalen

Aufatmen beim FC St. Pauli: Top-Torjäger Daniel Ginczek kann beim Auswärtsspiel in Aalen am Sonntag (13.30 Uhr/LIGA total!) auflaufen.

Trainer Michael Frontzeck gab vor dem richtungsweisenden Spiel des Tabellenzwölften gegen den Zehnten Entwarnung, nachdem der 21-Jährige am Freitag wieder trainiert hatte.

Am Donnerstag war Ginczek beim Kopfballduell mit Torhüter Robin Himmelmann zusammengeprallt und hatte das Training mit einem "Brummschädel" abbrechen müssen.

Die Leihgabe des deutschen Meisters Borussia Dortmund ist St. Paulis erfolgreichster Torschütze. Ginczek erzielte zehn der insgesamt 22 Saisontore der Hamburger und traf zuletzt beim 3:0-Erfolg gegen den FSV Frankfurt dreifach.


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Zwischen Schwarzmalerei und rosaroter Welt

Abbrechen

Die Partie gegen Augsburg hat für Bremen richtungsweisenden Charakter. Uli Borowkas Kritik lässt Trainer Thomas Schaaf kalt.

Von Andreas Kloo

München - Auf Uli Borowkas knallharte Kritik wollte er nicht reagieren. ( BERICHT: Borowkas Werder-Abrechnung)

"Fragen Sie mich nicht, das macht keinen Sinn", kam Trainer Thomas Schaaf potentiellen Fragen der Journalisten am Mittwoch zuvor.

Schaaf, dessen Rauswurf der früherere Mitspieler Borowka gefordert hatte, wollte aber gleichwohl nicht den Eindruck erwecken, die aktuelle Lage an der Weser völlig unkritisch zu sehen.

"Wir malen uns ja keine rosarote Welt, nehmen ein 1:6 nicht freudestrahlend zur Kenntnis. Wir arbeiten daran, besser zu werden", stellte er in Bezug auf die üble Pleite beim FC Bayern klar ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Ein Schritt vor und zwei zurück

Doch das Streben nach Verbesserungen ist bei den Bremern in dieser Saison ein ständiges Auf und Ab.

"Wir sind einfach nicht stabil. Ein gutes Spiel, ein schlechtes Spiel - damit schaffst du es nicht in den internationalen Wettbewerb", haderte Innenverteidiger Sokratis in der "Syker Kreiszeitung".

Der Grieche bringt es auf den Punkt: Ein Schritt vor und zwei zurück.

"Wir haben eine unendliche Diskussion im Wintertrainingslager gehabt, über das, was wir in der ersten Halbserie erlebt haben. Es ist keine Veränderung eingetreten. Man muss leider immer wieder die Dinge benennen, die wiederholt nicht aufgezeigt wurden", kritisierte Schaaf.

Die Konstanz fehlt

Auf die Auftaktniederlagen in der Rückrunde gegen Dortmund und Hamburg antworteten die Grün-Weißen mit beeindruckenden Siegen über Stuttgart und Hannover.

Um dann zu Hause gegen Freiburg zu verlieren und in München sang- und klanglos unterzugehen.

"Wir wollen eine konstant leistungsstarke Mannschaft haben. Wir haben aber das Problem, dass wir den Weg dahin scheinbar so schnell nicht machen können", analysiert Schaaf die Situation der Mannschaft.

Sokratis wirft Flinte ins Korn

Der Weg zurück zu einem Spitzenteam, das um die Europacup-Ränge mitmischt, will den Werderanern nicht so recht gelingen.

Sport1 Quiz

10 Fragen zu Werder Bremen...

"Wir haben nicht die Mannschaft für Europa. Wir spielen um die Plätze acht bis zwölf", klagt Sokratis und wirft bereits die Flinte ins Korn.

Für Borowka ist das ein Unding. "Es kann für Werder Bremen nicht das Ziel sein, zwischen Rang acht und 14 rumzudümpeln", schimpft er. ( SERVICE: Der Tabellenrechner)

Sechs Punkte Rückstand

Doch nicht alle Werder-Spieler wollen die Lage so negativ sehen. "Wenn wir die Chance nutzen und gegen Augsburg gewinnen, dann haben wir mehr Punkte als zum gleichen Zeitpunkt in der letzten Saison", sagte Sebastian Prödl nach der Niederlage in München.

Sechs Punkte fehlen Werder derzeit auf die Europacup-Plätze.

Sollte auch gegen Kellerkind Augsburg (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) kein Sieg gelingen, müssen sich die Bremer wohl erneut von internationalen Ambitionen verabschieden - im dritten Jahr in Folge.

Eichin steht zu Schaaf

Für den neuen Werder-Sportdirektor Thomas Eichin ist das dennoch kein Grund, die Position von Schaaf in Frage zu stellen:

"Ich bin überzeugt, dass der Trainer weiß, was zu tun ist", gab er sich bereits nach der Klatsche in München optimistisch.

Hoffnung machen vor der Augsburg-Partie positive personelle Nachrichten. Aaron Hunt, in München noch von einer Grippe geschwächt, fühlt sich wieder bei Kräften.

Bremen unter Thomas Schaaf

Saison 1999/2000

Tabellenplatz: 9, Punkte: 47

Saison 2000/2001

Tabellenplatz: 7, Punkte: 53

Saison 2001/2002

Tabellenplatz: 6, Punkte: 56

Saison 2002/2003

Tabellenplatz: 6, Punkte: 52

Saison 2003/2004

Tabellenplatz: 1, Punkte: 74

Saison 2004/2005

Tabellenplatz: 3, Punkte: 59

Saison 2005/2006

Tabellenplatz: 2, Punkte: 70

Saison 2006/2007

Tabellenplatz: 3, Punkte: 66

Saison 2007/2008

Tabellenplatz: 2, Punkte: 66

Saison 2008/2009

Tabellenplatz: 10, Punkte: 45

Saison 2009/2010

Tabellenplatz:3, Punkte: 61

Saison 2010/2011

Tabellenplatz:13, Punkte: 41

Saison 2011/2012

Tabellenplatz 9, Punkte: 42

Sokratis und Fritz wieder dabei

Sokratis und Clemens Fritz kehren nach Infekten ebenfalls ins Team zurück. ( VEREINSSEITE: Alles zu Werder Bremen)

Philipp Bargfrede ist nach seiner Meniskus-OP zumindest wieder ins Training eingestiegen.

Ob Schaaf deshalb weiterhin von "Auffälligkeiten zum Positiven" bei seinem Team spricht?

Klingt doch ein wenig nach rosaroter Welt bei den Grün-Weißen.


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Knocheneinblutung bei Niedermeier

Written By limadu on Kamis, 28 Februari 2013 | 22.25

Abwehrspieler Georg Niedermeier vom VfB Stuttgart hat im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Bochum (2:0) eine Knocheneinblutung im Oberschenkel erlitten. Das teilten die Schwaben am Donnerstag mit.

Niedermeier war bei einer Rettungsaktion in der 49. Spielminute im Rasen hängen geblieben und musste ausgewechselt werden. Wie lange der 27-Jährige ausfällt, sollen weitere Untersuchungen zeigen.

Im Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Bayer Leverkusen dürfte Niedermeier aber fehlen.


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Entjungferte Eintracht vor magischer Marke

Abbrechen

Frankfurt kann gegen Gladbach die 40 Punkte knacken. Seit 325 Minuten gelingt aber kein Tor mehr. Der Veh-Poker beginnt.

Frankfurt/Main - Europa vor Augen und den Vertrags-Poker mit Armin Veh vor der Brust: Eintracht Frankfurt kann mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag (ab 20 Uhr im LIVE-TICKER und auf Liga total!) die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.

Bei einem Erfolg hätten die Hessen die 40-Punkte-Marke geknackt und könnten sich nach den geschafften Klassenerhalt dem Ziel "Europapokal" und der Vertragsverlängerung mit ihrem Trainer widmen.

"Wir sind in einer ausgezeichneten Situation. Wir haben 38 Punkte und ich habe schon früher gesagt, wir schielen nach Europa", sagte Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen im "HR-Fernsehen".

Bei einem Sieg hätte die Eintracht die Gladbacher bei dann zehn Punkten Vorsprung auf Distanz gehalten und wären bei noch sechs ausstehenden Heim- und nur noch fünf Auswärtspielen dem Europapokal einen guten Schritt nähergekommen. ( DATENCENTER: Bundesliga)

Eintracht trifft nicht mehr

Trotzdem müsse die Mannschaft laut Bruchhagen weiter "hochkonzentriert" sein.

Dabei ist der Aufsteiger schon jetzt mit 38 Punkten auf Rang vier eines der großen Überraschungsteams dieser Saison. Einzig ihr Angriff macht den Frankfurtern derzeit Sorgen.

Seit 325 Minuten hat die Eintracht nicht mehr getroffen. Hoffnung auf Besserung machen die Rückkehr des zuletzt verletzten Stürmer Srdjan Lakic (Rückenbeschwerden) und Takashi Inui (Rotsperre).

Veh: "Haben Jungfräulichkeit verloren"

Eine "veränderten Wahrnehmung" durch die Gegner macht Veh für die vergangenen drei Partien ohne eigenen Torerfolg verantwortlich: "Wir haben unsere Jungfräulichkeit verloren."

Der Respekt der anderen Klubs sei gewachsen. Doch aus der Ruhe bringen lässt sich der 52-Jährigen auch davon nicht.

"Es gibt nichts, was mich irgendwie beunruhigen würde. Es macht uns auch keinen Spaß, keine Tore zu schießen. Aber das fällt jetzt nur auf, weil wir bislang so viele geschossen haben", sagte Veh der "Frankfurter Rundschau".

Vertragspoker nach 40-Punkte-Marke

Auch in der Trainer-Frage wäre ein Erfolg gegen die erst zuletzt in der Europa League an Lazio Rom gescheiterten Rheinländer richtungweisend.

Monatelang hat Veh hat Fans und Vorstand bei der Frage nach der Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrages hingehalten. Erst nach dem Erreichen der 40-Punkte-Marke will der 52-Jährige in Verhandlungen einsteigen.

Dabei hat sich der Trainer sich zum Thema Vertragsverlängerung längst positioniert - zumindest zwischen den Zeilen.

"Eines ist klar: Der Verein muss jetzt die Weichen für die neue Saison stellen. Auch im letzten Jahr kamen erst Trapp und Aigner, bevor ich meinen Vertrag verlängert habe", sagte Veh.

Seine Vertragsverlängerung hängt auch an den Verstärkungen, die Sportdirektor Bruno Hübner ihm zur Verfügung stellen kann.

Rode und Jung im Fokus

Auch die Vertragsverlängerungen mit den umworbenen Jung-Stars Sebastian Rode und Sebastian Jung dürften Vehs Entscheidungen beeinflussen.

Torschützenkönige der letzten Jahre

2011/2012

Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04) : 29 Tore (Stand: August 2012)

2010/2011

Mario Gomez (FC Bayern München): 28 Tore

2009/2010

Edin Dzeko (VfL Wolfsburg): 22 Tore

2008/2009

Grafite (VfL Wolfsburg): 28 Tore

2007/08

Luca Toni (FC Bayern): 24 Tore

2006/07

Theofanis Gekas (VfL Bochum): 20 Tore

2005/06

Miroslav Klose (Werder Bremen): 25 Tore

2004/05

Marek Mintal (1. FC Nürnberg): 24 Tore

2003/04

Ailton (Werder Bremen): 28 Tore

2002/2003

Thomas Christiansen (VfL Bochum): 21 Tore Giovane Elber (FC Bayern München): 21 Tore

2001/2002

Amoroso (Borussia Dortmund): 18 Tore Martin Max (TSV 1860 München): 18 Tore

2000/2001

Sergej Barbarez (HSV): 22 Tore Ebbe Sand (Schalke 04): 22 Tore

Zuletzt soll der FC Arsenal aus England sein Interesse am Rode bekundet haben.

Während der Mittelfeldspieler definitiv nicht vor Vertragsende 2014 abgegeben werden soll, sind der Eintracht bei dem mit einer Ausstiegsklausel von 2,5 Millionen Euro ausgestatteten Rechtsverteidiger die Hände gebunden.

Die vorrausichtlichen Aufstellungen:

Frankfurt: Trapp - Sebastian Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Schwegler, Rode - Aigner, Meier, Inui - Lakic

Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Alvaro Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx - Herrmann, Arango - Younes, de Jong

Schiedsrichter: Deniz Aytekin


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