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Sammer teilt aus: "Wir reden zu viel"

Written By limadu on Senin, 04 Maret 2013 | 22.25

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Den Sport-Vorstand nerven die "Nebengeräusche" beim Rekordmeister. Auch Trainer Jupp Heynckes erntet indirekt Kritik.

Von Jan Reinold

München - Man kann Matthias Sammer sicher nicht vorwerfen, dass er immer nur mit dem Strom schwimmt.

Wenn er das tun würde, hätte er in dieser Saison auch nicht viel zu tun.

Nachdem sich der FC Bayern München am Sonntag der lästigen Pflichtaufgabe 1899 Hoffenheim ziemlich souverän entledigt und beim 1:0-Arbeitssieg ( Bericht) weitere Rekordmarken geknackt hatte, sah der Sport-Vorstand des so souveränen Bundesliga-Spitzenreiters deshalb wieder einmal die Zeit gekommen, sich gegen den Trend zu stellen und auf den Tisch zu hauen.

"Das muss uns alle nicht interessieren. Wir sind in einer so exzellenten Situation, dass wir auf Nebengeräusche gar nicht reagieren brauchen", befand Sammer am Sonntagabend in der Sendung "Blickpunkt Sport" des "Bayerischen Rundfunks":

Sammer: "Die sollen reden, wir gewinnen"

Die "Nebengeräusche" waren in dem Fall zum einen die Spekulationen um die Pläne des künftigen Trainers Pep Guardiola.

Vor allem ging es aber um die jüngsten Plagiatsvorwürfe aus Dortmund, die Bayern-Trainer Jupp Heynckes noch am Freitag mit einer herben Replik an die Adresse von BVB-Coach Jürgen Klopp gekontert hatte. (Heynckes kontert Klopp: Keine Größe)

Was da einer "irgendwo schräg nördlich" mache, spiele keine Rolle, empfahl Sammer: "Wir reagieren auf die Dortmunder, dabei müssen wir nichts anderes tun, als in der Spur zu bleiben."

Sammer nannte bei seiner Grundsatzrede keine Adressaten, aber vor allem Heynckes dürfte sich angesprochen fühlen.

Heynckes reagiert auf Klopp

Der 67-Jährige hatte zwar am Sonntag die tags zuvor von Klopp via Radio übermittelte Entschuldigung akzeptiert.

Mit seinen markigen Worten vom Freitag aber hatte er die Debatte erst richtig ins Rollen gebracht.

Sport1 Quiz

10 Fragen zum FC Bayern München

Dass ausgerechnet er dann nach dem Hoffenheim-Spiel die Medien für die Ausmaße der "China-Affäre" verwantortlich machen wollte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Sammer fordert mehr Disziplin

Sammer dürfte das nicht entgangen sein, die ganze Debatte ging ihm gewaltig gegen den Strich.

"Wir brauchen in der aktuellen Verfassung über gar nichts reden", stellte er klar: "In der Hinrunde hätte jemand erzählen können, was er will. Jetzt reagieren wir zu viel. Das tut uns nicht gut und dementsprechend müssen wir uns als Verein disziplinieren."

Man kann sich nun über Sammer und den Zeitpunkt seiner Kritik wundern, schließlich ziehen die Bayern in der Liga weiter einsam ihre Kreise, ein Schwächeln ist bei weitem nicht zu erkennen.

Durch den Pokalsieg über den BVB hat der Rekordmeister zudem nach Lesart von Präsident Uli Hoeneß die "Vormachtstellung zurück", und auch in der Champions League steht man nach dem 3:1-Sieg beim FC Arsenal vor dem Einzug ins Viertelfinale.

Kahn lobt Sammer: Er wittert Gefahren

"Ein bisschen mehr Demut würde uns gut zu Gesicht stehen", erklärte Sammer nun.

Dass er, die "Nervensäge" und der "Mini-Hoeneß" ("Abendzeitung"), den Mund aufmacht, wo doch alles nahezu reibungslos läuft, entspricht genau seinem Auftrag.

Für Oliver Kahn jedenfalls ist die Amtsführung seines früheren Nationalmannschaftskollegen ein Grund für die Stabilität der Bayern in dieser Saison.

Bayern-Trainer unter Hoeneß

Pal Csernai

01.03.1979 - 16.05.1983

Reinhard Saftig

17.05.1983 - 30.06.1983

Udo Lattek

01.07.1983 - 30.06.1987

Jupp Heynckes

01.07.1987 - 08.10.1991

Sören Lerby

09.10.1991 - 10.03.1992

Erich Ribbeck

11.03.1992 - 27.12.1993

Franz Beckenbauer

28.12.1993 - 30.06.1994

Giovanni Trapattoni

01.07.1994 - 30.06.1995

Otto Rehhagel

01.07.1995 - 27.04.1996

Franz Beckenbauer

29.04.1996 - 30.06.1996

Giovanni Trapattoni

01.07.1996 - 30.06.1998

Ottmar Hitzfeld

01.07.1998 - 30.06.2004

Felix Magath

01.07.2004 - 31.01.2007

Ottmar Hitzfeld

01.02.2007 - 30.06.2008

Jürgen Klinsmann

01.07.2008 - 27.04.2009

Jupp Heynckes

27.04.2009 - 30.06.2009

Louis van Gaal

01.07.2009 - 09.04.2011

Andries Jonker

10.04.2011 - 30.06.2011

Jupp Heynckes

01.07.2011 - 30.6. 2012

Pep Guardiola

ab 1. Juli 2013

Sammer sei einer, "der mit seiner erfolgsbesessenen Art zusammen mit Jupp Heynckes nie zufrieden ist und Gefahren wittert", sagte Kahn dem "kicker".

Wie reagiert Heynckes?

Abzuwarten bleibt, ob Sammer mit seinen jüngsten Äußerungen nicht eine neue Debatte in Gang gesetzt hat.

Der nächste öffentliche Auftritt von Heynckes, der mit Sammer bereits im Herbst des vergangenen Jahres einen "Kleinkrieg" (Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge) ausgetragen hatte, kommt bestimmt.


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Sandrock warnt Wettbetrüger

Helmut Sandrock, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat zu seinem einjährigen Dienstjubiläum am Wochenende eine klare Warnung an Wettpaten und Betrüger ausgesprochen.

"Wer sich in Deutschland mit betrügerischen Machenschaften am Fußball bereichern will, muss wissen, dass die Gefahr, erwischt zu werden, groß und die Strafe hart ist", sagte der 56-Jährige dfb.de: "Die Bestrafung durch die Sportgerichte ist nur die eine Seite. Zusätzlich leiten wir die Fälle ausnahmslos an die Staatsanwaltschaft weiter."

Der Kampf gegen Spielmanipulationen sei "nicht immer einfach", sagte er: "Aber wichtig ist, dass wir als Verband gerade bei schwierigen Inhalten handlungsfähig sind." Die "Integrität des Wettbewerbes" sei existenziell für den Fußball. "Wenn wir da an Glaubwürdigkeit verlieren, verlieren wir die Menschen, auch in Deutschland", sagte Sandrock.

Allerdings seien die Zahlen, die Europol-Chef Rob Wainwright zuletzt vorgelegt und damit einen enormen Aufschrei ausgelöst hatte, "aus dem Jahr 2009" und in Deutschland längst bekannt, sagte Sandrock:

"Wenn man Deutschland isoliert betrachtet, waren die Zahlen eigentlich eine gute Nachricht, denn sie zeigen: In Deutschland sind keine neuen Fälle bekannt, und unser Spitzenfußball ist nicht tangiert." Im Zuge der Aufklärung seien von der DFB-Sportgerichtsbarkeit 14 Spieler bestraft worden, "mit Sperren von bis zu drei Jahren".

In der monatelang diskutierten Sicherheitsfrage sieht Sandrock eine positive Entwicklung. "Vor allem, dass sich die Mehrheit der Fans zunehmend gegen die Störer und Chaoten erhebt. Sie sind nicht länger bereit, sich ihr Spiel von denjenigen kaputt machen zu lassen, die gar keine Fußballfans sind", sagte Sandrock:

"Wir erleben es immer häufiger, dass die Masse diese Minderheit auspfeift, wenn wieder irgendwo gezündelt wird. Oder dass deutlich Stellung bezogen wird, wenn jemand mit rechtsradikalen Parolen versucht, die Bühne Fußball zu instrumentalisieren."


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Ballack-Abschied wohl in Leipzig

Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack bestreitet sein offizielles Abschiedsspiel offenbar in Leipzig.

Am kommenden Donnerstag (11.00 Uhr) findet in der Red Bull Arena eine Pressekonferenz in Anwesenheit des 36-Jährigen statt, der seine Karriere im vergangenen Jahr beendet hatte. Der "Capitano", der im sächsischen Görlitz geboren wurde, bestritt 98 Länderspiele für Deutschland.

Zuletzt war der 5. Juni als Termin für das Abschiedsspiel im Gespräch gewesen. Außer Leipzig waren auch Leverkusen und Kaiserslautern als mögliche Austragungsstätten für das Match gehandelt worden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte Ballack ein offizielles Abschiedsspiel verweigert.


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Beckham Botschafter für China

David Beckham soll der Chinese Super League (CSL) mehr Aufmerksamkeit bescheren.

Die englische Fußball-Ikone, derzeit in Diensten des französischen Erstligisten Paris St. Germain, wurde zum Botschafter der höchsten nationalen Fußball-Spielklasse ernannt. Im Rahmen der Kooperation soll Beckham im Laufe der am Freitag startenden Saison auch dreimal nach China reisen.

Das Ansehen der Profiliga CSL litt zuletzt unter den spektakulären Abgängen von Didier Drogba und Nicolas Anelka, die aufgrund ausbleibender Gehaltszahlungen ihres Arbeitgebers Shanghai Shenhua nach Europa zurückkehrten. Letzten Monat wurde dem Klub zudem im Zuge einer Bestechungsaffäre der Ligatitel 2003 nachträglich aberkannt.


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Köln verpatzt die Steilvorlage

Written By limadu on Minggu, 03 Maret 2013 | 22.25

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Der FC kann nicht von Lauterns Remis gegen Bochum profitieren. Vor dem Tor lassen die Rheinländer zu viele Möglichkeiten liegen.

München - Der 1. FC Köln hat im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga die Vorlage des Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern nicht verwandelt.

Einen Tag nach dem 0:0 der Pfälzer gegen den VfL Bochum kamen die Rheinländer beim FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 (0:0) (Zusammenfassung ab 19.15 Uhr in Hattrick - die 2. Liga ) hinaus.

Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt weiter drei Punkte (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Zafer Yelen brachte die Frankfurter mit einem umstrittenen Foulelfmeter (76.) in Führung.

Yelen kühl vom Punkt

Adam Matuschyk hatte bei seiner Abwehraktion gegen Yannick Stark den Ball, nach Meinung von Schiedsrichter Marco Fritz aber auch dessen Fuß getroffen.

Yelen verwandelte eiskalt.

(DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Christian Clemens glich in der 84. Minute für die seit zwölf Spielen ungeschlagenen Kölner aus. Der FSV liegt weiter drei Zähler hinter dem FC im Tabellenmittelfeld.

"Dass wir uns zehn, zwölf Hochkaräter erarbeiten, ist gut. Dass wir sie liegen lassen, daran müssen wir aber arbeiten", sagte FC-Trainer Holger Stanislawski: "Wir müssen dahin kommen, dass die Jungs sich auch belohnen. Da ist es egal, wo Kaiserslautern steht."

Köln mit Chancenwucher

In der ersten Halbzeit vergab die deutlich überlegene Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski mehrere hochkarätige Torchancen.

Anthony Ujah scheiterte gleich zweimal an FSV-Torwart Patric Klandt (5. und 28.). Auch Stefan Maierhofer fand beim Nachschuss in Klandt seinen Meister (28.).

Die Frankfurter hielten sich dagegen sehr zurück, versuchten es im eigenen Stadion lediglich mit dem einen oder anderen Konter.

Zweite Liga - Torschützen 2012/13

1. Platz (Stand: 03.03.2013)

14 Tore: Domi Kumbela (Braunschweig)

2. Platz

12 Tore: Ronny (Hertha BSC)

3. Platz

11 Tore: Frank Löning (Sandhausen)

3. Platz

11 Tore: Boubacar Sanogo (Cottbus)

3. Platz

11 Tore: Daniel Ginczek (St. Pauli)

6. Platz

10 Tore: Mohamadou Idrissou (Kaiserslautern)

7. Platz

9 Tore: Benjamin Lauth (1860 München)

7. Platz

9 Tore: Simon Terodde (Union Berlin)

9. Platz

8 Tore: Albert Bunjaku (Kaiserslautern)

9. Platz

8 Tore: Jan Hochscheidt (Aue)

9. Platz

8 Tore: Dennis Kruppke (Braunschweig)

9. Platz

8 Tore: Adrian Ramos (Hertha BSC)

14. Platz

7 Tore: Edmond Kapllani (FSV Frankfurt)

14. Platz

7 Tore: Francky Sembolo (Regensburg)

14. Platz

7 Tore: Anthony Ujah (Köln)

14. Platz

7 Tore: John Verhoek (FSV Frankfurt)

14. Platz

7 Tore: Adam Nemec (Union Berlin)

Maierhofer verpasst leeres Tor

Auch nach der Pause machten die Gäste weiter Druck, blieben im Abschluss aber glücklos. Ujah verfehlte knapp das Ziel (61.).

Dann lenkte erneut Klandt nach einem Schuss von Matuschyk an den Pfosten, Maierhofer traf im Nachschuss das leere Tor nicht (71.). Erst in der Schlussphase fielen die Tore.

Beste Spieler bei den Gastgebern waren Klandt und Yelen.

Bei den Kölnern verdienten sich Bruno Nascimento und Jonas Hector die besten Noten.


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Nur 1:1! 1860 München verpasst Anschluss

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Die "Löwen" versäumen es gegen Ingolstadt Boden auf den Relegationsplatz gut zu machen. Die "Schanzer" punkten glücklich.

München - 1860 München hat seine weiße Weste gegen den FC Ingolstadt gewahrt, den Anschluss an die Spitzenplätze der 2. Liga aber verpasst.

Die Löwen kamen im oberbayerischen Derby gegen ihren Lieblingsgegner nicht über ein 1:1 hinaus und haben nun sechs Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Für 1860 war es im achten Duell mit dem FCI bei vier Siegen das vierte Unentschieden. Auch für Ingolstadt wird der Aufstiegstraum nach elf Spielen mit nur einem Sieg und acht Punkten Rückstand auf Rang drei zur Utopie. (Zusammenfassung ab 19.15 Uhr in Hattrick - die 2. Liga )

Nach dem ersten Treffer von Marin Tomasov im Löwen-Trikot (27.), den Benjamin Lauth vorbereitete, durften die Sechziger auf den ersten Heimsieg seit dem 27. November 2012 hoffen.

Doch Christian Eigler rettete den Gästen nach Flanke von Danny da Costa mit seinem fünften Saisontor den Punkt (79.). (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

"Wenn wir uns den Arsch aufreißen"

"Wir wussten, wir können hier noch was holen, wenn wir uns den Arsch aufreißen. Der Trainer hat in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden", sagte da Costa, der in der Schlussphase sogar noch den Pfosten traf. Lauth dagegen trauerte dem verpassten Sieg hinterher.

"Wir haben einen Punkt gut gemacht, aber das Spiel nicht gewonnen. Zu Hause tun wir uns momentan schwer, wird sind richtig enttäuscht", sagte er nach dem vierten Heimspiel ohne Sieg hintereinander.

Schwaches Spiel, wenig Höhepunkte

24.100 Zuschauer sahen in der Münchner Arena vor allem in der ersten Halbzeit ein schwaches Spiel mit sehr wenigen Höhepunkten.

Neben dem Tor hatte Sechzig, das mit der zuletzt in Braunschweig siegreichen Elf begann, noch eine weitere gute Chance.

Doch der Kopfball von Kai Bülow flog knapp über die Latte (19.). Ingolstadt gab dagegen keinen einzigen Schuss auf das Tor von Gabor Kiraly ab.

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10 Fragen zur 2. Bundesliga

Leitl fordert mehr Mut

"Wir müssen mehr riskieren und mutiger nach vorne spielen", sagte der rotgesperrte FCI-Kapitän Stefan Leitl in der Pause bei "Sky".

Ingolstadt intensivierte seine Offenivbemühungen tatasächlich - doch große Chancen ergaben sich für die Schanzer kaum. Stattdessen hätte Tomasov fast das 2:0 besorgt, sein Freistoß landete jedoch auf dem Tornetz (57.).

"Löwen" ziehen sich immer mehr zurück

Mit zunehmender Spieldauer zogen sich die "Löwen" immer weiter zurück, Ingolstadt verstand es aber viel zu selten, die sich nun bietenden Räume zu nutzen - bis Eigler gleich mit dem ersten Schuss der Gäste aufs Tor traf.

Bei den Löwen überzeugten vor allem Tomasov und Lauth. Beim FCI waren Roger und Eigler die Besten.


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Köln kann Rückstand nicht verkürzen

Der 1. FC Köln hat es verpasst, in der Zweiten Liga näher an den drittplatzierten 1. FC Kaiserslautern heranzurücken.

Nach dem 1:1 beim FSV Frankfurt beträgt der Rückstand der Domstädter weiterhin drei Punkte.

Auch 1860 München kam im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 1:1 hinaus und liegt nun als Siebter sechs Punkt hinter dem Relegationsplatz.

Im Abstiegskampf feierte St. Pauli beim 1:0-Auswärtssieg in Aalen einen wichtigen Dreier und verbesserte sich auf den zwölften Platz.


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Elfmeter in letzter Minute: St. Pauli siegt dank Ginczek

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Pauli gewinnt in Aalen und machen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Der VfR wartet weiter auf den ersten Sieg 2013.

Aalen - Dank eines umstrittenen Foulelfmeters in letzter Minute hat der FC St. Pauli einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

Die Hamburger siegten 1:0 (0:0) beim Aufsteiger VfR Aalen glücklich und setzten sich um fünf Punkte vom Relegationsplatz 16 ab. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Das entscheidende Tor erzielte Daniel Ginczek in der 90. Minute, nachdem er selbst im Strafraum gefoult worden war.

"Es war ein Pressschlag. Manche Schiedsrichter geben eine solchen Elfmeter, manche nicht", sagte der Torjäger zu seinem elften Saisontreffer.

Aalen wartet dagegen im Jahr 2013 weiter auf den ersten Sieg und blieb zum fünften Mal in Folge ohne dreifachen Punktgewinn.

Tschauner pariert stark

Vor 11.185 Zuschauern waren die Hamburger in der ersten Halbzeit dem Dreier näher.

In der 36. Minute traf Torjäger Ginczek nach Alleingang aus spitzem Winkel nur das Außennetz, drei Minuten später musste Aalens Torhüter Jasmin Fejzic sein gesamtes Können aufbieten, um einen verdeckten Schuss von Akaki Gogia abzuwehren.

Drei Minuten nach Wiederbeginn standen allerdings auch die Gastgeber dicht vor dem Führungstor, doch St. Paulis Keeper Philipp Tschauner klärte aus kurzer Distanz gegen Robert Lechleiter per Fußabwehr zur Ecke. (Zusammenfassung ab 19.15 Uhr in Hattrick - die 2. Liga )

Zweite Liga - Torschützen 2012/13

1. Platz (Stand: 03.03.2013)

14 Tore: Domi Kumbela (Braunschweig)

2. Platz

12 Tore: Ronny (Hertha BSC)

3. Platz

11 Tore: Frank Löning (Sandhausen)

3. Platz

11 Tore: Boubacar Sanogo (Cottbus)

3. Platz

11 Tore: Daniel Ginczek (St. Pauli)

6. Platz

10 Tore: Mohamadou Idrissou (Kaiserslautern)

7. Platz

9 Tore: Benjamin Lauth (1860 München)

7. Platz

9 Tore: Simon Terodde (Union Berlin)

9. Platz

8 Tore: Albert Bunjaku (Kaiserslautern)

9. Platz

8 Tore: Jan Hochscheidt (Aue)

9. Platz

8 Tore: Dennis Kruppke (Braunschweig)

9. Platz

8 Tore: Adrian Ramos (Hertha BSC)

14. Platz

7 Tore: Edmond Kapllani (FSV Frankfurt)

14. Platz

7 Tore: Francky Sembolo (Regensburg)

14. Platz

7 Tore: Anthony Ujah (Köln)

14. Platz

7 Tore: John Verhoek (FSV Frankfurt)

14. Platz

7 Tore: Adam Nemec (Union Berlin)

Fejzic überzeugt

Der Schlussmann der Norddeutschen stand erneut im Blickpunkt, als er in der 66. Minute einen Flachschuss von Enrico Valentini parierte. Aalen war im zweiten Durchgang deutlich besser.

Keeper Fejzic und der Japaner Takuma Ab waren die stärksten Akteure im Team von Coach Ralph Hasenhüttl.

Bei den Hanseaten, denen der verletzte Fin Bartels nicht zur Verfügung stand, verdienten sich Sebastian Schachten und Josepj-Claude Gyau die Bestnoten.


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Hertha nicht an Hanke interessiert

Written By limadu on Sabtu, 02 Maret 2013 | 22.25

Trainer Jos Luhukay von Hertha BSC hat eine Verpflichtung von Mike Hanke von Bundesligist Borussia Mönchengladbach für die neue Saison ausgeschlossen.

"Wir haben definitiv kein Interesse an Mike Hanke", sagte Luhukay bei "Sky" nach der 0:1-Niederlage der Berliner am Samstag bei Dynamo Dresden.

In den vergangenen Tagen hatten verschiedene Medien über angebliche Kontakte zwischen der Hertha und dem 29 Jahre alten Ex-Nationalspieler berichtet.

Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Vertrag von Hanke in Gladbach nach Ablauf der Spielzeit nicht verlängert wird.


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Klopp entschuldigt sich

Trainer Jürgen Klopp vom Double-Gewinner Borussia Dortmund hat sich am Samstag für seinen "Plagiatsvorwurf" gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München entschuldigt und seine Aussagen relativiert.

"Das Letzte, was ich will, ist, einen renommierten Kollegen zu kritisieren. Jupp Heynckes ist ein hervorragender Trainer", sagte Klopp vor dem Spiel gegen Hannover 96 bei "WDR 2": "Wenn er das auf sich bezogen hat, will ich mich gerne entschuldigen. Also, Jupp, wenn du ARD hörst, sorry!"

Seine Aussage, der FC Bayern kupfere den BVB-Stil ab, wie es chinesische Unternehmen tun, sei unnötig hochgekocht worden.

"Ich bin eben ins Plaudern gekommen auf der 100.000 Pressekonferenz in acht Tagen", sagte Klopp bei "Sky". "Ich gönne Heynckes seine Erfolge. Wir haben nicht das Anrecht darauf, die Ersten zu sein."

Bei LIGA total ergänzte Klopp: "Ich bin ja schon froh, dass sich nicht auch noch die Chinesen gemeldet haben… Ich gönne Jupp Heynckes jeden Titel, den er gewonnen hat und gewinnen wird. Man kann mir vieles nachsagen - und möglicherweise auch, dass ich dummes Zeug rede. Aber dass ich verdiente Siege nicht anerkennen kann, das ist mir noch nie passiert! Das habe ich direkt nach dem Spiel auch getan. Das eine hat mit dem anderen auch nichts zu tun."

Heynckes hatte empört auf Klopps Angriff reagiert und erklärt, der BVB zeige nach dem Aus im Pokal-Viertelfinale bei den Bayern am Mittwoch (0:1) keine Größe in der Niederlage.

"Das war so ein bisschen das 'Stille-Post-Verfahren': Ich nehme an, dass Jupp Heynckes sich nicht die komplette PK angucken durfte, sondern man hat ihn mit ein paar Schlagwörtern konfrontiert. Da hat er drauf reagiert und das ist auch komplett in Ordnung. Ich kann ab und zu austeilen und kann auch nicht schlecht einstecken. Dementsprechend ist alles ok", sagte Klopp.


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