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Neuer in Endauswahl für Ballon d'Or

Written By limadu on Selasa, 02 Desember 2014 | 22.25

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Die FIFA gibt die drei Kandidaten für den Ballon d'Or bekannt. SPORT1 begleitet die Konferenz im LIVE-TICKER.

München - Am 12. Januar 2015 kürt die FIFA den Weltfußballer des Jahres 2014, und neben Titelverteidiger Cristiano Ronaldo und dem viermaligen Weltfußballer Lionel Messi gehört auch Manuel Neuer zu den drei Kandidaten.

Neuer könnte als erster Deutscher seit Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (1991) die prestigeträchtige Auszeichnung gewinnen.

Bei der Wahl der Frauen ist Nadine Kessler vom VfL Wolfsburg zusammen mit der Brasilianerin Marta und der US-Amerikanerin Abby Wambach nominiert.

Joachim Löw ist neben Carlo Ancelotti und Diego Simeone Kandidat zur Wahl zum Trainer des Jahres, bei den Frauen haben mit Ralf Kellermann (VfL Wolfsburg) und Maren Meinert (U-19- und U-20-Nationaltrainierin) gleich zwei Deutsche die Chance auf die Ehrung.

Der LIVE-TICKER zum Nachlesen:

+++ Folgt Neuer Angerers Vorbild? +++

Bei den Frauen hat Torhüterin Nadine Angerer 2013 den Award als Weltfußballerin bekommen. Manuel Neuer könnte nun der erste männliche Keeper werden, der zum Weltfußballer gekürt wird.

+++ Neuer mitnominiert +++

Es ist offiziell: Manuel Neuer gehört neben den beiden üblichen Verdächtigen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu den Kandidaten für die Weltfußballerwahl.

+++ Wer wird Weltfußballerin? +++

Die drei Nominierten für den Award als Weltfußballerin stehen fest: Nadine Kessler, die Brasilianerin Marta und die US-Amerikanerin Abby Wambach sind nominiert.

+++ Puskas-Award-Kandidaten gekürt +++

Die Irin Stephanie Roche, James Rodriguez für sein WM-Tor gegen Uruguay und Robin van Persie für seinen Flugkopfball während der WM sind für den Puskas Award für das schönste Tor des Jahres nominiert.

+++ Löw unter den Kandiaten +++

Carlo Ancelotti von Real Madrid, Joachim Löw und Diego Simeone von Atletico Madrid sind für die Wahl als Welttrainer nominiert,

+++ Weitere Deutsche nominiert +++

Die Nominierten für den World Women's Coach of the Year Award werden vorgestellt.

Als Frauentrainer wurden unter anderem Ralf Kellermann, (VfL Wolfsburg) und Maren Meinert (U 19 und U 20 Nationaltrainerin) nominiert

+++ Kandidaten für FIFPro World XI +++

Die Nominierten für die FIFPro World XI sind bekanntgegeben. Unter den vielen Kandidaten sind auch neun Deutsche: Manuel Neuer, Jerome Boateng, Mats Hummels, Philipp Lahm, Toni Kroos, Mesut Özil, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und Marco Reus.

Zudem sind aus der Bundesliga David Alaba, Robert Lewandowski, Franck Ribery und Arjen Robben nominiert.

+++ Los geht's +++

Kate Abdo begrüßt die Zuschauer in einem TV-Studio.

+++ Löw mit guten Chancen +++

Als Weltmeistertrainer hat Joachim Löw gute Chancen, Welttrainer des Jahres zu werden. Auch hier werden heute die drei Kandidaten bekanntgegeben.

+++ Das passiert heute +++

Moderiert wird die Gala von der englischen Sportmoderatorin Kate Abdo. Unterstützt wird sie vom früheren französischen Nationalspieler Christian Karembeau und der ehemaligen englischen Nationalspielerin Hope Powell.

Präsentiert werden die Nominierten in folgenden Kategorien:

- FIFA Ballon d'Or

- FIFA Women's World Player of the Year

- FIFA World Coach of the Year im Frauenfußball

- FIFA World Coach of the Year im Männerfußball

- FIFA FIFPro World XI und der FIFA Puskas Award für das schönste Tor des Jahres

+++ Wer wählt den Weltfußballer? +++

Wahlberechtigt sind die Kapitäne und Nationaltrainer der FIFA-Mitgliedsstaaten sowie ausgewählte internationale Medienvertreter. Sie bestimmen jeweils ihre Top 3.

+++ Novum durch Neuer? +++

Noch nie war ein Torhüter Weltfußballer. Nach seinem herausragenden Jahr könnte Manuel Neuer also für ein Novum sorgen. Allerdings muss er dafür heute die nächste Hürde nehmen.

+++ Deutsche können sich Hoffnung machen +++

Neben den üblichen Verdächtigen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo (SHOP: Jetzt Fanartikel von Real Madrid kaufen) können sich auch die Deutschen Kroos, Lahm, Müller, Neuer, Götze und Schweinsteiger Hoffnungen machen. Vom FC Bayern ist zudem Arjen Robben nominiert.

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Berthold: Neuer chancenlos

Thomas Berthold spielte unter anderem für den VfB Stuttgart und den FC Bayern
(Copyright: imago)

SPORT1-Experte Thomas Berthold glaubt nicht, dass sich Manuel Neuer vom FC Bayern bei der Wahl zum Weltfußballer durchsetzen wird.

"Ich befürchte Manuel Neuer hat keine Chance. Dabei hätte er es mehr als verdient", sagte der 50-Jährige (KOMMENTAR: Neuer ist nur Außenseiter).

Der 28 Jahre alte Neuer ist neben Titelverteidiger Cristiano Ronaldo von Real Madrid und dem Argentinier Lionel Messi vom FC Barcelona einer von drei Kandidaten auf den FIFA Ballon d'Or. Dieser wird am 12. Januar in Zürich vergeben (BERICHT: Bayern-Stars fordern die Monster).

Auch zum möglichen Scheitern der Torlinientechnologie hat der Weltmeister von 1990 eine klare Meinung.

"Sollte der Vorstoß wieder scheitern, wäre das traurig. Man würde sich dem Fortschritt verweigern - und das im High-Tech-Land Deutschland", sagte er. "Es wäre ein Armutszeugnis, auch in Sachen der Fairness."


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Studie: Gladbach familienfreundlich

Borussia Mönchengladbach ist bei Familien besonders beliebt
(Copyright: getty)

Borussia Mönchengladbach ist einer Studie zufolge der "familienfreundlichste Klub" der Bundesliga.

Dies ist das Ergebnis einer branchenübergreifenden Untersuchung des Forschungsinstitutes Service Value.

Schon 2013 hatten die Rheinländer bei der ersten Erhebung des Instituts, das mit der Goethe-Universität Frankfurt und der "Welt am Sonntag" zusammenarbeitete, besser als die gesamte Bundesliga-Konkurrenz abgeschnitten.

Die Untersuchung bezog sich außer auf andere Kriterien besonders auch auf die Ausrichtung des Dienstleistungs- und Produktangebotes auf Familien und Kinder sowie die Freundlichkeit der Mitarbeiter gegenüber dieser Zielgruppe.


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Müller: "Dortmund fehlt da oben"

Thomas Müller vom FC Bayern München glaubt nicht, dass es nur am Rekordmeister liegt, dass die Münchner souverän die Bundesliga dominieren.

"Es ist eine Mischung. Wir haben nur drei Gegentore bekommen. Das zeigt, dass wir schwer zu schlagen sind. Die andere Seite ist, dass die Verfolger immer mal wieder eine Schwächephase hatten. Dortmund sieht jeder selbst, dass die Probleme haben, was wir auch nicht so erwartet hätten. Die fehlen da oben schon. Deswegen ist es gerade ein bisschen deutlich", sagte der Weltmeister im Interview mit SPORT1.

Trotzdem wolle die Mannschaft keineswegs einen Gang herunterschalten und ist vor jedem Spiel aufs neue motiviert.

"Wenn der Schiri ein Spiel anpfeift, wollen wir das Spiel gewinnen und so wird es immer sein. Wir wollen den Vorsprung so weit wie möglich ausbauen. Man weiß nie, was im Fußball passiert", sagte Müller.

An einen Einbruch während der Saison glaubt der 25-Jährige nicht.

"Wir haben nicht gesagt wir lassen es schleifen nach der Meisterschaft. Wir wollen trotzdem weiter durchziehen und haben viele Ziele. Die Champions League ist ein interessanter Titel. Zwei Finals in Berlin wäre eine schöne Sache. Da liegt aber noch viel Arbeit vor uns. Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes, in Deutschland das Finale zu haben. Da wollen wir unbedingt hin", so Müller weiter.

Hier gibt es das komplette Interview


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Gladbach in der Realität angekommen

Written By limadu on Senin, 01 Desember 2014 | 22.25

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Die Euphorie bei Borussia Mönchengladbach ist nach dritten Pleite in Folge verpufft. Der Ton im Favre-Team wird rauer.

Lucien Favre (l.) kam 2011 zu Borussia Mönchengladbach. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 13. Spieltags
(Copyright: getty)

Wolfsburg - Bei der Frage nach der Krise verfinsterte sich die Laune von Weltmeister Christoph Kramer noch zusätzlich.

"Wenn ich mir in allen drei Wettbewerben die Tabelle anschaue, dann fällt es mir ganz, ganz schwer, über Krise zu reden", sagte der Gladbacher Mittelfeldspieler nach dem 0:1 beim VfL Wolfsburg (Bericht).

Und sein leicht angesäuerter Unterton war dabei nicht zu überhören. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Was ist denn mit den Mannschaften, die hinter uns stehen?"

Niederlagen haben Spuren hinterlassen

Tatsächlich: Hätte den Gladbachern jemand angeboten, nach 13 Spieltagen auf Tabellenplatz fünf zu stehen, in der Europa League noch alle Chancen aufs Weiterkommen zu haben und auch noch im DFB-Pokal dabei zu sein - sie hätten es mit Sicherheit unterschrieben. (DIASHOW: Die Bilder des 13. Spieltags)

Und doch: Drei Niederlagen in Serie haben auch beim Team von Trainer Lucien Favre Spuren hinterlassen. Bei der Suche nach den Erklärungen wirkten die Gladbacher Akteure am Sonntagabend in Wolfsburg durch die Bank ratlos.

"Arbeiten, arbeiten, arbeiten!"

Dafür gab Trainer Lucien Favre das Motto für die kommenden Wochen vor: "Arbeiten, arbeiten, arbeiten! Das ist die einzige Lösung", sagte der Schweizer.

Denn für ihn und die Gladbacher geht es in der Winterpause um viel. Vor allem muss das Team beweisen, dass sie auch nach dem Ritt auf der Euphoriewelle ein Spitzenteam sind.

"Wir müssen die letzten 10 bis 15 Prozent finden, die uns fehlen", betonte Favre. (Alle Highlights zum Nachhören auf SPORT1.fm)

Denn auch in Wolfsburg wurde deutlich, dass den Gästen die Leichtigkeit, die Selbstverständlichkeit im eigenen Spiel abhandengekommen ist. Sinnbildlich dafür stand am Sonntagabend irgendwie Torhüter Yann Sommer.

Spielentscheidendes Tor

Viel machte der Schweizer Nationaltorwart richtig und hielt sein Team in der zweiten Halbzeit mit starken Paraden im Spiel - doch am spielentscheidenden Tor von Robin Knoche (12.) war er maßgeblich beteiligt.

Bundesliga-Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 29.11.2014)

7 Tore: Shinji Okazaki (Mainz 05)

1. Platz

7 Tore: Mario Götze (FC Bayern)

1. Platz

7 Tore: Alex Meier (Eintracht Frankfurt)

1. Platz

7 Tore: Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04)

1. Platz

7 Tore: Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen)

6. Platz

6 Tore: Franco Di Santo (Werder Bremen)

6. Platz

6 Tore: Robert Lewandowski (FC Bayern)

6. Platz

6 Tore: Thomas Müller (FC Bayern)

6. Platz

6 Tore: Arjen Robben (FC Bayern)

10. Platz

5 Tore: Max Kruse (Mönchengladbach)

10. Platz

5 Tore: Ivica Olic (VfL Wolfsburg)

10. Platz

5 Tore: Heung-Min Son (Bayer Leverkusen)

10. Platz

5 Tore: Eric Maxim Choupo-Moting (Schalke 04)

10. Platz

5 Tore: Martin Harnik (VfB Stuttgart)

Eine Flanke von Marcel Schäfer faustete er direkt auf Robin Knoche, der aus kurzer Distanz den Ball ins Tor bugsieren konnte.

Während der 18 Spiele dauernden Serie ohne Niederlage zu Saisonbeginn wäre seine Abwehr höchstwahrscheinlich irgendwo im Niemandsland auf Höhe der Mittellinie gelandet.

Herrmann glaubt an die Wende

"Es soll momentan einfach nicht sein. Es ist schwer zu erklären. Wir müssen einfach Punkte holen. Da kommt man nur raus, wenn man Punkte holt", sagte Patrick Herrmann. Auch so ein Unglücksrabe des Spiels.

Der Mittelfeldspieler vergab per Kopf die größte Gladbacher Chance. "Den muss ich einfach reinmachen", betonte er: "Es war ja klar, dass wir die Saison nicht so weiterlaufen kann, wie am Anfang.

Jetzt haben wir eben so ein kleines Loch. Wir müssen uns an der Nase packen und da rauskommen."

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Lieberknecht gibt Favoritenrolle ab

Torsten Lieberknecht ist seit 2008 Trainer von Eintracht Braunschweig
(Copyright: getty)

Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht hat die Favoritenrolle in der Zweiten Liga zurückgewiesen.

"Für Außenstehende ist man als Absteiger automatisch der große Favorit, aber so haben wir uns nie gesehen", sagte Lieberknecht bei SPORT1.

Am Montagabend trifft Lieberknecht mit seinem Team im eigenen Stadion auf den 1. FC Nürnberg (ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, im Radio SPORT1.fm und im LIVE-TICKER).

Die Hausherren belegen derzeit den achten Platz und liegen nur zwei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz.

"Für die Nürnberger ist es ein Muss aufzusteigen, wenn man den Berichten glauben kann. Wir wollen dagegen die nächsten Schritte einleiten", meinte der 41-Jährige.

Hier weiterlesen: Lieberknecht will kein Favorit sein


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Hamzaoglu neuer Trainer bei Gala

Hamza Hamzaoglu (r.) war zuletzt Co-Trainer der türkischen Nationalmannschaft
(Copyright: imago)

Hamza Hamzaoglu wird wie erwartet beim türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul Nachfolger des am vergangenen Freitag entlassenen Trainers Cesare Prandelli.

Das gab der Klub am Montag offiziell bekannt.

Angaben über die Vertragslaufzeit für den 44-jährigen Hamzaoglu, der bis zum Wochenende noch als Co-Trainer der türkischen Nationalmannschaft unter Fatih Terim beim Verband TTF angestellt war, machte Galatasaray nicht.

Spekuliert worden war über einen Kontrakt bis zum Saisonende.

Der früherer italienische Nationalcoach Prandelli war Ende vergangener Woche nach nur viereinhalb Monaten am Bosporus gefeuert worden. Ausschlaggebend für die Entlassung des 57-Jährigen waren primär die schwachen Leistungen von Galatasaray in der Champions League, in der der Verein in der Dortmunder Gruppe D nach fünf Spielen nur einen Punkt auf dem Konto hat und damit auch keine Chance mehr auf die weitere Teilnahme im Europacup in der Europa League hat.

In der Meisterschaft lag Galatasaray (22 Zähler) nach dem Wochenende mit einem Punkt Vorsprung auf Meister und Erzrivale Fenerbahce auf Rang eins.


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Seferovic-Jubel bleibt unbestraft

Haris Seferovic gedachte mit seinem Jubel der verstorbenen Tugce A.
(Copyright: getty)

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird den außergewöhnlichen Torjubel des Schweizer Nationalspielers Haris Seferovic vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt unbestraft lassen.

Seferovic hatte beim 2:0 gegen Borussia Dortmund nach seinem Treffer mit einer Aufschrift auf seinem T-Shirt der verstorbenen Tugce A. gedacht.

"Tugce - Zivilcourage, Engel, Mut, Respekt", hatte Seferovic auf sein Unterhemd geschrieben und anschließend erklärt: "Ich denke, die Leute sollen ein Zeichen setzen." Die Studentin hatte vergangene Woche ihre Zivilcourage mit dem Leben bezahlt.

Mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts werden nun allerdings "wegen der Besonderheit dieses Einzelfalles" keine Ermittlungen eingeleitet.

"Wir begrüßen die Entscheidung der Sportgerichtsbarkeit ausdrücklich, weil sie einem besonderen Menschen Rechnung trägt, der Zivilcourage gezeigt und dafür sein Leben gelassen hat", sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker.

Normalerweise nimmt sich der DFB sämtlicher Fälle an, bei denen die Spieler Botschaften auf ihren Unterhemden verbreiten.


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RB Leipzig verpasst Sprung auf Platz zwei

Written By limadu on Minggu, 30 November 2014 | 22.25

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RB Leipzig enttäuscht in Sandhausen auf ganzer Linie und verpasst den Sprung auf Platz zwei. Sandhausen hat sogar den Sieg vor Augen.

Sandhausen - RB Leipzig hat nach einem enttäuschenden Auftritt den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der Zweiten Liga verpasst.

Der Aufsteiger musste sich beim SV Sandhausen mit einem 0:0 begnügen und konnte seine Auswärtsschwäche (nur ein Sieg in sieben Spielen) nicht ablegen (Highlights So., ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

"Es wird immer schwerer für uns gegen Mannschaften, die unser Spiel nur neutralisieren wollen. Das war heute 'Kick and Rush'", sagte Leipzigs Innenverteidiger Marvin Compper bei "Sky".

Abstiegsangst in Sandhausen steigt

Sandhausen kam vor 4518 Zuschauern im Hardtwaldstadion immerhin zu einem Teilerfolg. Doch angesichts von nur einem Sieg in den vergangenen acht Partien wird die Abstiegsangst beim Team von Trainer Alois Schwartz immer größer.

"Wir haben das richtig gut gemacht und gut gearbeitet. Dann wird man auch belohnt mit einem Punkt", meinte SVS-Torhüter Manuel Riemann.

Sandhausen kam vor 4518 Zuschauern im Hardtwaldstadion immerhin zu einem Teilerfolg. Doch angesichts von nur einem Sieg in den vergangenen acht Partien wird die Abstiegsangst beim Team von Trainer Alois Schwartz immer größer (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Leipzig ohne echte Torchance

Die Leipziger, die auf den gelbgesperrten Rani Khedira verzichten mussten, enttäuschten über die gesamte Spielzeit und konnten sich über 90 Minuten keine einzige klare Torchance herausarbeiten. Der wiedergenesene Sandhausener Keeper Manuel Riemann wurde nahezu überhaupt nicht gefordert.

Zweite Liga - Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 30.11.2014)

10 Tore: Simon Terodde (VfL Bochum)

1. Platz

10 Tore: Rubin Okotie (1860 München)

3. Platz

8 Tore: Charlison Benschop (Düsseldorf)

3. Platz

8 Tore: Florian Niederlechner (Heidenheim)

3. Platz

8 Tore: Joel Pohjanpalo (Fortuna Düsseldorf)

3. Platz

8 Tore: Dominik Stroh-Engel (Darmstadt)

7. Platz

7 Tore: Yussuf Poulsen (Leipzig)

7. Platz

7 Tore: Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim)

9. Platz

6 Tore: Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt)

9. Platz

6 Tore: Srdjan Lakic (1. FC Kaiserslautern)

9. Platz

6 Tore: Havard Nielsen (Eintracht Braunschweig)

9. Platz

6 Tore: Sebastian Polter (Union Berlin)

Die Gastgeber präsentierten sich gegen den favorisierten Neuling von Beginn an kampfstark. Als Belohnung hatten die Kurpfälzer auch gleich eine Chance.

Doch aus rund 16 Metern verzog Sandhausens Marco Thiede nach Vorarbeit von Andrew Wooten knapp (8.).

Sandhausen verpasst Sieg in der Schlussphase

Aufregende Szenen blieben bei der Pflichtspiel-Premiere der beiden Klubs Mangelware. Auch nach dem Wechsel prägten viele Fehlpässe und Unterbrechungen das Bild. Einzig ein Weitschuss von RB-Abräumer Dominik Kaiser sorgte zunächst für Gefahr (48.). Der Ball flog aber einige Meter über das Gehäuse.

In der Schlussphase hatte Stürmer Aziz Bouhaddouz die Führung für die Hausherren auf dem Fuß, doch sein Schuss aus halbrechter Position wurde noch abgefälscht (77.). Wenig später scheiterte Thiede an Leipzigs Torwart Fabio Coltorti.

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Nächste Pleite für St. Pauli

Thomas Meggle belegt mit dem FC St. Pauli den letzten Platz der Zweiten Liga
(Copyright: getty)

Traditionsklub FC St. Pauli taumelt weiter der Drittklassigkeit entgegen.

Der sportlich schwer angeschlagene Fußball-Zweitligist verlor am Sonntag sein Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern 1:3 (0:2).

Nach dem Sieg des VfR Aalen gegen Fortuna Düsseldorf (2:0) waren die Hamburger am Samstag erstmals in dieser Saison auf den letzten Tabellenplatz gerutscht.

Mit der mageren Ausbeute von nur einem Punkt aus den vergangenen sechs Spielen dürfte die Luft für Trainer Thomas Meggle und Sportchef Rachid Azzouzi dünner werden.

Vor allem das Defensivverhalten der schwächsten Abwehr der Liga (32 Gegentreffer), das Lautern mit Toren von Amin Younes (22.), Jean Zimmer (30.) und Sebastian Jacob (87.) bestrafte, war einmal mehr nicht zweitligareif.

"Wenn man keine Erfolge einfährt, hat man kaum Argumente auf seiner Seite. Aber wie sich die Mannschaft zurückgekämpft hat, hat mir gut gefallen und Mut gemacht", sagte Meggle bei "Sky".

Der Pauli-Coach bedankte sich bei den Anhängern für die "sensationelle Unterstützung": "Die Fans rechnen uns keine Fakten vor, sie spüren die Emotionen. Das ist St. Pauli, und St. Pauli lebt!"

Der FCK feierte dagegen nach zuletzt fünf Unentschieden in Folge wieder einen Sieg und kletterte auf den vierten Platz.

Neuling RB Leipzig verlor im Aufstiegskampf durch das enttäuschende 0:0 beim SV Sandhausen etwas an Boden.

1860 München (15) musste durch die 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den bisher punktgleichen FSV Frankfurt einen erneuten Rückschlag hinnehmen.

Die Löwen belegen nach der bereits fünften Heimniederlage der Saison Rang 15.

Frankfurts Treffer erzielten Zlatko Dedic eine Minute vor der Pause und Mario Engels eine Minute vor dem Ende.

Hier gibt es alles zur Zweiten Liga


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