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Ingolstadt setzt sich oben ab

Written By limadu on Minggu, 14 Desember 2014 | 22.25

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Aufgrund einer starken zweiten Hälfte gewinnt der FC Ingolstadt gegen Lautern und macht einen großen Schritt Richtung Bundesliga.

Ingolstadt - Herbstmeister FC Ingolstadt hat auf dem Weg in die Erste Liga einen weiteren großen Schritt gemacht.

Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gewann das Spitzenspiel der 2. Liga gegen den 1. FC Kaiserslautern nach Anlaufschwierigkeiten verdient mit 2:0 und baute seinen Vorsprung auf Relegationsplatz drei auf sieben Zähler aus (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle). (Highlights So., ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga)

Für den FCK, der auf Platz fünf zurückfiel, riss damit auch zum Ende der Hinrunde eine Serie von zuletzt neun ungeschlagenen Spielen. Die Schanzer bleiben dagegen zu Hause eine Macht (sechs Siege, drei Remis).

"Sehr umkämpftes Spiel"

"Das war ein sehr umkämpftes Spiel. Wir waren froh, dass wir mit einem 0:0 in die Pause gehen konnten. Aufgrund der zweiten Hälfte geht der Sieg aber in Ordnung", sagte FCI-Profi Pascal Groß bei "Sky".

Von einer Vorentscheidung im Aufstiegskampf wollte er aber nichts wissen: "Es ist noch ein weiter Weg. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel, damit sind wir bisher immer gut gefahren."

Hinterseer mit der Führung

Der agile Hinterseer erzielte vor 13.359 Zuschauern in der 52. Minute in einem umkämpften, spielerisch aber keineswegs hochklassigen Spiel, die Führung.

Für den Neffen von Volksmusikstar Hansi Hinterseer war es bereits der siebte Saisontreffer.

Stefan Lex gelang in der 84. Minute die Entscheidung. Die Gäste spielten ab der 60. Minute in Unterzahl, da Amin Younes wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah.

Zweite Liga - Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 14.12.2014)

11 Tore: Rubin Okotie (1860 München)

2. Platz (Stand 12.12.2014)

10 Tore: Simon Terodde (VfL Bochum)

3. Platz

9 Tore: Charlison Benschop (Düsseldorf)

4. Platz

8 Tore: Florian Niederlechner (Heidenheim)

4. Platz

8 Tore: Joel Pohjanpalo (Fortuna Düsseldorf)

4. Platz

8 Tore: Dominik Stroh-Engel (Darmstadt)

7. Platz

7 Tore: Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt)

7. Platz

7 Tore: Yussuf Poulsen (Leipzig)

7. Platz

7 Tore: Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim)

7. Platz

7 Tore: Havard Nielsen (Eintracht Braunschweig)

FCK versteckt sich

Der FCK, der bislang noch kein Pflichtspiel gegen Ingolstadt verloren hatte, versteckte sich in der ersten Hälfte keineswegs und hatte durch Srdjan Lakic zwei sehr gute Möglichkeiten.

Ingolstadt hatte dagegen einige Probleme, sich gegen die gut verteidigenden Gäste in Szene zu setzen. So half nach dem Wechsel zunächst eine Standardsituation zum 1:0.

Die Highlights der Partie im Sportradio SPORT1.fm

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Ingolstadt schlägt Kaiserslautern

Der FC Ingolstadt siegt im Topspiel gegen Kaiserslautern
(Copyright: imago)

Zweitliga-Herbstmeister FC Ingolstadt hat seine herausragende Hinrunde mit einem Sieg im Spitzenduell gekrönt.

Der zu Hause weiter ungeschlagene Tabellenführer gewann sein Heimspiel am Sonntag gegen Verfolger 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (0:0) und geht mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang zwei in die Rückrunde.

Die Treffer erzielten Stürmer Lukas Hinterseer (52.) und Stefan Lex (82.). Die Lauterer (28 Punkte), die nach der Gelb-Roten Karte für Armin Younes eine halbe Stunde in Unterzahl spielten, fielen in der Tabelle dagegen auf den fünften Platz zurück.

Rang drei eroberte Aufsteiger Darmstadt 98 durch einen 1:0 (1: 0)-Erfolg beim FC St. Pauli.

Der Kiez-Klub taumelt als Tabellenletzter nach dem Tor von Fabian Holland (86.) dagegen weiter der dritten Liga entgegen.

Im dritten Sonntagsspiel konnte Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg seinen Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Rene Weiler untermauern.

Der Club setzte sich beim VfR Aalen dank des Doppelpacks von Niclas Füllkrug (11. und 60.) mit 2:1 (1:0) durch und feierte den dritten Sieg aus den vergangenen vier Spielen.

Beim weiter abstiegsbedrohten VfR traf Jurgen Gjasula per Foulelfmeter nur zum 1:2 (64.).


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Nürnbergs Aufschwung geht weiter

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Der Aufwärtstrend des 1. FC Nürnberg unter Neu-Coach Rene Weiler geht auch in Aalen weiter. Mann des Spiels ist Niclas Füllkrug.

Aalen - Der 1. FC Nürnberg befindet sich unter seinem neuen Trainer Rene Weiler weiter im Aufwind.

Die Franken gewannen beim VfR Aalen mit 2:1 (1:0) und beenden die Hinrunde der 2. Bundesliga nach drei Siegen in vier Spielen unter dem Schweizer immerhin als Neunter (Highlights So., ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

Die Aufstiegsplätze sind für den schlecht gestarteten Bundesliga-Absteiger inzwischen wieder näher als die Abstiegsränge (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Füllkrug mit Doppelpack

Aalen kassierte nach zwei überraschenden Siegen gegen die Spitzenteams Fortuna Düsseldorf (2:0) und 1. FC Heidenheim (1:0) mal wieder eine Niederlage, überwintert als 15. aber immerhin direkt vor den Abstiegsplätzen.

Mann des Tages war Niclas Füllkrug (11./60.), der beide Club-Treffer erzielte. Aalen verkürzte durch Jürgen Gjasula (64., Foulelfmeter). Nürnbergs Dave Bulthuis (90.+2) sah wegen unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte.

Freistoßtor besiegelt Nürnbergs Sieg

Das erste Pflichtspiel beider Vereine bot den 11.184 Zuschauern - davon fast die Hälfte aus Nürnberg - im ersten Durchgang wenig Erbauliches. Der schlechteste Sturm der Liga aus Aalen (13 Tore aus den ersten 16 Spielen) blieb wie so oft harmlos.

Zweite Liga - Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 14.12.2014)

11 Tore: Rubin Okotie (1860 München)

2. Platz (Stand 12.12.2014)

10 Tore: Simon Terodde (VfL Bochum)

3. Platz

9 Tore: Charlison Benschop (Düsseldorf)

4. Platz

8 Tore: Florian Niederlechner (Heidenheim)

4. Platz

8 Tore: Joel Pohjanpalo (Fortuna Düsseldorf)

4. Platz

8 Tore: Dominik Stroh-Engel (Darmstadt)

7. Platz

7 Tore: Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt)

7. Platz

7 Tore: Yussuf Poulsen (Leipzig)

7. Platz

7 Tore: Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim)

7. Platz

7 Tore: Havard Nielsen (Eintracht Braunschweig)

Nürnberg setzte ebenfalls nur wenige Glanzlichter, nutzte seine erste Chance aber eiskalt.

Nach einer Flanke von Jakub Sylvester köpfte Füllkrug aus kurzer Distanz ein. Es war erst das zweite Saisontor für den in jedem Spiel eingesetzten Offensivspieler. Den dritten legte er nach einer Stunde mit einem direkten Freistoß nach.

Die Highlights der Partie im Sportradio SPORT1.fm

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Wolfsburg überwintert an der Spitze

Der VfL Wolfsburg um Lena Goeßling bleibt Spitzenreiter in der Bundesliga
(Copyright: getty)

Das Spitzenquartett der Frauenfußball-Bundesliga hat sich am letzten Spieltag vor der Winterpause keine Blöße gegeben.

An der Tabellenspitze überwintert Titelverteidiger und Herbstmeister VfL Wolfsburg (35 Punkte), der 1899 Hoffenheim 3:0 (2:0) bezwang.

Dem Champions-League-Sieger auf den Fersen bleibt Bayern München (33) nach dem 5:0 (4:0)-Sieg gegen den SC Freiburg.

Turbine Potsdam (31) hatte den 13. Spieltag am Freitag mit dem 3: 1 (3:1) gegen die SGS Essen eröffnet.

Nach zwei Niederlagen in Serie fand der viertplatzierte 1. FFC Frankfurt (28) mit einem Pflichtsieg wieder in die Spur: Beim abstiegsbedrohten MSV Duisburg gewann der Pokalsieger 4:0 (2:0), Duisburg (7) ist weiter Vorletzter.

Bereits am Samstag siegte der USV Jena bei Bayer Leverkusen 1:0 (0:0) und schob sich mit 14 Punkten in der Tabelle an den Rheinländerinnen (13) vorbei auf Rang acht.

Einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf verbuchte der SC Sand, der beim Debüt des neuen Trainers Sven Kahlert das Aufsteigerduell mit Schlusslicht Herforder SV 4:2 (2:0) gewann.

Den Erfolg der Wölfinnen besiegelten Lena Goeßling (26.), Luisa Wensing (34.) und Martina Müller (54.). Für München trafen Nora Holstad Berge (15.), Vanessa Bürki (27.), Mana Iwabuchi (35.) und Katherina Stengel (37./54.).

Peggy Kuznik (14.), Kerstin Garefrekes (35.) sowie zwei Eigentore von Dolores Silva (77.) und Carole da Silva Costa (87.) sorgten für den deutlichen neunten Saisonsieg der Frankfurterinnen, die zum Jahresabschluss am kommenden Sonntag (11.00 Uhr) im Top-Spiel des DFB-Pokal-Viertelfinales auf die Bayern treffen.


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Großkreutz von Klopp aussortiert

Written By limadu on Sabtu, 13 Desember 2014 | 22.25

Kevin Großkreutz (l., mit Jürgen Klopp) spielt seit 2009 für den BVB
(Copyright: getty)

Weltmeister Kevin Großkreutz ist von Trainer Jürgen Klopp im Auswärtsspiel von Borussia Dortmund bei Hertha BSC Berlin nicht für den Kader berücksichtigt worden.

Bei den Auswechselspielern setze er auf die Frische von Jakub Blaszczykowski, deshalb habe es für Großkreutz nicht für das 18er-Aufgebot gereicht, begründete Klopp seine Personalentscheidung bei "Sky".

Klopp nimmt in der derzeit schwierigen Situation keinerlei Rücksicht auf namhafte Profis.

Zuvor hatte er sich schon festgelegt, dass Mitchell Langerak mindestens bis zur Winterpause das Tor anstelle von Roman Weidenfeller hütet.

Die Entscheidung in der BVB-Torhüterfrage sieht Klopp recht gelassen.

"Die Diskussion um das Thema hat mich nicht interessiert. Das war eine Entscheidung aus sportlichen Gründen, aus vielerlei Gründen", sagte der 47-Jährige am Samstag vor dem Spiel in Berlin bei "Sky".

Mit beiden Keeper "ist alles besprochen. Falls nichts passiert, wird Mitch auch die drei Spiele bis zum Winter im Tor stehen. Ich schätze die Konstellation mit zwei starken Torhütern sehr. Die haben wir immer noch, jetzt ist nur die Reihenfolge eine andere", betonte der BVB-Coach.


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1860 nach Kollaps tief in der Krise

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1860 München fällt nach einem Traumtor von Wittek gegen den Karlsruher SC auseinander und kassiert drei Tore in acht Minuten.

München - Der Karlsruher SC bleibt im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga Herbstmeister FC Ingolstadt auf den Fersen:

Die Badener kamen im Duell der Ex-Bundesligisten bei 1860 München zu einem am Ende verdienten 3:2 (0:1). (Highlights So., ab 9.15 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick Pur - Die 2. Bundesliga)

Damit rangiert der KSC mit 30 Punkten nun auf Position zwei drei Zähler hinter Ingolstadt. Karlsruhe blieb auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen.

"Beschissener Zweikampf bringt Spiel ins Wanken"

"Wir sollten vielleicht den Antrag stellen, häufiger in München zu spielen. Es lief letzte Saison gut und heute wieder", sagte Hennings bei "Sky".

"Bis zum Gegentor haben wir das Spiel gut kontrolliert. Ein so beschissener Zweikampf, der bringt das ganze Spiel ins Wanken und leitet den Umschwung ein", resümierte 1860-Coach Markus von Ahlen.

Traumtor von Wittek

Maximilian Wittek (28.) brachte die Münchner Löwen vor 16.400 Zuschauern in der Allianz Arena mit einem fulminanten Schuss aus 30 Metern in Führung.

Rouwen Hennings (59./69.) und Hiroki Yamada (67. ) sorgten innerhalb von acht Minuten in der 2. Hälfte für die Wende. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Ausgleich zählt nicht

Rubin Okotie (74.) gelang mit seinem elften Saisontor nur noch das Anschlusstor.

Zweite Liga - Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 13.12.2014)

11 Tore: Rubin Okotie (1860 München)

2. Platz (Stand 12.12.2014)

10 Tore: Simon Terodde (VfL Bochum)

3. Platz

9 Tore: Charlison Benschop (Düsseldorf)

4. Platz

8 Tore: Florian Niederlechner (Heidenheim)

4. Platz

8 Tore: Joel Pohjanpalo (Fortuna Düsseldorf)

4. Platz

8 Tore: Dominik Stroh-Engel (Darmstadt)

7. Platz

7 Tore: Yussuf Poulsen (Leipzig)

7. Platz

7 Tore: Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim)

7. Platz

7 Tore: Havard Nielsen (Eintracht Braunschweig)

10. Platz

6 Tore: Hiroki Yamada (Karlsruher SC)

10. Platz

6 Tore: Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt)

10. Platz

6 Tore: Srdjan Lakic (1. FC Kaiserslautern)

10. Platz

6 Tore: Sebastian Polter (Union Berlin)

10. Platz

6 Tore: Jakub Sylvestr (1. FC Nürnberg)

Zwar schossen die "Löwen" in der Nachspielzeit sogar noch den Ausgleich - wegen eines vermeintlichen Foulspiels von Okotie an KSC-Keeper Dirk Orlishausen wurde der Treffer aber nicht gegeben.

Die Sechziger rutschten durch die Pleite auf Relegationsplatz 16 ab. Es war die vierte Heimschlappe in Folge für die Münchner.

Drei Tore in acht Minuten

Die kampfstarken Gastgeber ließen dem KSC kaum Raum, um das Spiel zu entwickeln. Das Traumtor von Wittek sorgte für zusätzliche Sicherheit aufseiten der Münchner.

Nach dem Wechsel drehte der KSC aber auf und verlieh dem Spiel mit einer Energieleistung und den drei schnellen Toren innerhalb von acht Minuten eine Wende.

Die Highlights des Spiels im Sportradio SPORT1.fm

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Breno verlässt Deutschland

Breno wird Weihnachten mit seiner Familie in Brasilien verbringen
(Copyright: dpa Picture Alliance)

Der Brasilianer Breno ist aus dem Gefängnis entlassen worden und muss Deutschland bis zum 20 Dezember verlassen.

Der frühere Abwehrspieler des FC Bayern hatte vor zwei Jahren sein Haus in Grünwald angezündet und war wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren Haft verurteilt worden.

Wegen guter Führung wurde er bereits jetzt vorzeitig entlassen.

Am Freitag verabschiedete er sich bei seinem ehemaligen Arbeitgeber an der Säbener Straße.

Dies berichtete die "Bild"-Zeitung.

Breno hatte während seiner Inhaftierung als Freigänger für den FCB gearbeitet.

Zusammen mit seiner Familie kehrt er nun in sein Heimatland Brasilien zurück, nach Deutschland darf der verurteilte Straftäter frühestens in drei Jahren wieder einreisen.

Üblicherweise dürfen straffällig geworden Ausländer nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis frühestens nach sechs Jahren zurück nach zurückkehren.

In Brenos Fall wurde diese Frist jedoch verkürzt, da die Ausländerbehörde im Landratsamt keine Gefahr einer Wiederholungstat sah und sich der frühere Fußball-Profi während seiner Haft "beanstandungsfrei" geführt habe.


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Bazdarevic neuer Bosnien-Coach

Mehmed Bazadarevic soll Bosnien-Herzegowina noch zur EM 2016 führen
(Copyright: getty)

Mehmed Bazdarevic soll die Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas zur Endrunde der EM 2016 in Frankreich führen.

Wie der Verband am Samstag mitteilte, wird der 54-Jährige Nachfolger von Safet Susic, der Mitte November nach dem 0:3 in Israel entlassen worden war.

"Das ist der Höhepunkt meiner Karriere. Ich bin glücklich, es wartet aber viel Arbeit auf mich", sagte Bazdarevic, der den Vorzug vor weitaus prominenteren Trainern erhielt.

Unter anderem galten der frühere Bundesliga-Meistercoach Felix Magath sowie der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Sergej Barbarez als Kandidaten. Bazdarevic arbeitete zuletzt beim katarischen Klub Al-Wakrah, zuvor war er beim FC Sochaux in Frankreich tätig.

Susic hatte Bosnien zur erstmaligen WM-Teilnahme geführt, in Brasilien schied sein Team aber in der Vorrunde aus. In der EM-Quali sind die Bosnier nach vier Spielen noch ohne Sieg.


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Der Weltmeister im Polarisieren

Written By limadu on Jumat, 12 Desember 2014 | 22.25

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Führungsspieler mit Kante oder Blender? An Christoph Kramer scheiden sich die Geister. Auch vor dem Spiel gegen den Stammverein.

Aus Mönchengladbach berichtet Andreas Reiners

Mönchengladbach - Christoph Kramer schwieg. Ausnahmsweise mal, könnte man sagen.

Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach humpelte nach dem 3:0 im letzten Gruppenspiel der Europa League gegen den FC Zürich kurz durch den Kabinengang. Und verschwand schließlich wortlos.

Eine Fußverletzung. Ausgerechnet vor dem insbesondere für ihn brisanten und besonderen Duell am Sonntag bei Bayer Leverkusen (So., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und im Sportradio SPORT1.fm). Dem Spiel zwischen seinem Vielleicht-Bald-Wieder- und seinem Womöglich-Noch-Klub. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Zwischen dem Verein, bei dem er groß wurde und der ihn bis zum Ende der laufenden Saison ausgeliehen hat, und dem Klub, wo er zum Stammspieler und schließlich sogar zum Weltmeister heranreifte.

Eberl: "Fehler nicht übel nehmen"

Kramer hatte in den Tagen vor dieser Partie sehr viel gesagt. Und mit seinen Äußerungen für reichlich Wirbel gesorgt.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl ist zwar genervt von solchen "Nebenscharmützeln, die wir uns sparen können und die keiner braucht". Gleichzeitig nahm er Kramer aber auch in Schutz

"Es ist für einen 23-Jährigen momentan extrem, was auf ihn einprasselt. Er ist mit vielen Dingen konfrontiert und er muss zu jeder Frage Rede und Antwort stehen. Dass er da auch Fehler macht, das darf man ihm nicht übel nehmen", sagte Eberl.

Typ oder Schwätzer?

Kramer erlebt derzeit die Mechanismen des Geschäfts. Grundsätzlich ist es lobenswert und vor allem eine Seltenheit, dass ein Spieler noch so spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Kramer kann sich artikulieren, parlieren, garniert seine Aussagen mit Witz, Charme und einer Prise Unbekümmertheit, wie sie im Business Bundesliga heute nur noch selten zu finden ist.

Ein Typ, sagen seine Fürsprecher. Ein Schwätzer, entgegnen seine Kritiker. Fakt ist, dass sich an Kramer inzwischen die Geister scheiden. Ein Fußballer mit großem Potenzial, mit Führungsanspruch, einer mit Charakter? Oder doch nur ein Blender, überschätzt und dazu noch arrogant? So oder so: Kramer polarisiert.

Favre berichtet "nur Positives"

Teamkollegen bekräftigen, dass er sich nicht verändert habe. Trainer Lucien Fave kann "nur Positives" über ihn sagen. Auf dem Platz hat er eine Führungsrolle eingenommen, spricht mehr. Dirigiert und lenkt. Die Bälle vehement gefordert hat er eh schon immer.

Auf dem Rasen brachte ihn die Unbekümmertheit dorthin, wo er heute ist. Als Leihspieler im Sommer 2013 mit bescheidenen Ambitionen nach Gladbach gekommen, spielte er sich unter Favre zunächst in die Stammformation, dann in die Nationalmannschaft und schließlich in den WM-Kader.

Gefühlter WM-Star

Die Finalgeschichte dürfte inzwischen jeder kennen, der sich nur annähernd mit Fußball beschäftigt. 43 Minuten in Brasilien reichten, um ihn zu einem gefühlten WM-Star zu machen.

Was folgte, war ein Interview-Marathon. Kramer hier, Kramer da. Er sprach über WG-Partys, über sein Tagebuch, Bochumer Fans, die ihn mit Schneebällen und Schweineköpfen bewarfen, seine musikalische Seite. Und natürlich über seine WM-Geschichte.

Er gewährte einen dieser seltenen, unverfälschten Einblicke in das Leben eines Profis. Ehrlich. Geradeaus. Offensiv. Dafür aber auch sehr oft. Ein bisschen zu oft vielleicht.

Vom Konzept total überzeugt

Und Kramer traf dabei nicht immer den richtigen Ton. Vor allem, wenn es um seine sportliche Zukunft ging. Mal beschwerte er sich über modernen Menschenhandel. Ruderte zurück. Unterstrich dann, dass alleine er entscheide, wo er spiele. Dass es Angebote aus dem Ausland gebe.

Zuletzt sprach er dann mal wieder vom Status Quo, dass er im Sommer zurück nach Leverkusen gehe.

"Nicht weil ich muss, sondern weil mich das Konzept total überzeugt hat", erklärte er. Um nur kurz darauf verbal erneut zurück zu rudern.

Zoff mit Vogts

Gladbachs Legende Berti Vogts, der am Sonntag Gast im Volkswagen Doppelpass bei SPORT1 ist, watschte ihn öffentlich ab. Kritisierte unter anderem Kramers Dauerpräsenz in den Medien.

Wo andere lächelnd geschwiegen hätten, trat Kramer nach.

"Was soll ich mich mit einem beschäftigen, der vor 40 Jahren mal gegen den Ball getreten hat. Der wollte wohl mal etwas sagen und eine Geschichte machen. Wenn es jetzt einer wäre, der irgendwie wichtig ist, würde mich das beschäftigen. Aber so...", sagte Kramer.

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Noch nicht entschieden

Vielleicht nicht unbedingt unverständlich für einen 23-Jährigen, aber trotzdem nicht souverän.

Doch Eberl weiß, was er an Kramer hat. Einen verbal manchmal etwas ungestümen, über das Ziel hinaus schießenden Jungprofi. Auf der anderen Seite aber auch ein wichtiges Puzzelstück, eine Konstante in Favres System. Eine Marke.

Die er natürlich gerne in Gladbach halten würde. Doch das ist kompliziert. "Er hat sich definitiv noch nicht entschieden", stellte Eberl nun klar.

Klar ist auch: Will Kramer zurück, geht er zurück. Will er nicht zurück, ist die Borussia am Zug.

Nach Ersatz suchen

"Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich habe ihn jetzt noch nicht abgeschrieben. Vielleicht bleiben wir ja weiterhin erfolgreich. Vielleicht hat Bayer ja einen Anti-Lauf. Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen", sagte Eberl.

Bundesliga-Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 7.12.2014)

10 Tore: Alex Meier (Eintracht Frankfurt)

2. Platz

8 Tore: Eric Maxim Choupo-Moting (Schalke 04)

2. Platz

8 Tore: Shinji Okazaki (Mainz 05)

4. Platz

7 Tore: Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04)

4. Platz

7 Tore: Mario Götze (FC Bayern)

4. Platz

7 Tore: Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen)

7. Platz

6 Tore: Robert Lewandowski (FC Bayern)

7. Platz

6 Tore: Arjen Robben (FC Bayern)

7. Platz

6 Tore: Franco Di Santo (Werder Bremen)

7. Platz

6 Tore: Thomas Müller (FC Bayern)

11. Platz

5 Tore: Elias Kachunga (SC Paderborn)

11. Platz

5 Tore: Paul Verhaegh (FC Augsburg)

11. Platz

5 Tore: Heung-Min Son (Bayer Leverkusen)

11. Platz

5 Tore: Ivica Olic (VfL Wolfsburg)

11. Platz

5 Tore: Martin Harnik (VfB Stuttgart)

11. Platz

5 Tore: Max Kruse (Mönchengladbach)

11. Platz

5 Tore: Salomon Kalou (Hertha BSC)

11. Platz

5 Tore: Anthony Ujah (1. FC Köln)

11. Platz

5 Tore: Vladimir Darida (SC Freiburg)

11. Platz

5 Tore: Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt)

Im Winter will er einen Versuch starten: "Wenn sie in Leverkusen sagen: 'Max, schön, dass du anrufst, aber er wird auf jeden Fall zurückkehren' - dann brauche ich mir nicht großartig weiter Gedanken machen."

Und auch dann nicht, wenn Leverkusen anfängt, zweistellige Millionenbeträge aufzurufen. "Wenn Leverkusen 15 Millionen Euro verlangt, ist es utopisch. Und das werden sie fragen, wenn Chris sich für uns entscheidet. Oder vielleicht sogar 20 oder 30 Millionen", glaubt Eberl.

Er war selbst einmal Profi. Er kennt das Geschäft. Lange überlegen muss er nicht, als er nach seinem Gefühl gefragt wird: "Dass wir nach Ersatz suchen müssen."

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Bremen bangt um Torhüter Wolf

Raphael Wolf droht gegen Hannover 96 auszufallen
(Copyright: getty)

Bundesligist Werder Bremen bangt um den Einsatz von Stammtorwart Raphael Wolf.

Wegen eines grippalen Infektes fehlte der Schlussmann beim Abschlusstraining vor dem Nordderby der Hanseaten am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hannover 96.

Der 26 Jahre alte Keeper hatte sich gerade von einer am vergangenen Wochenende erlittenen Beckenkammprellung erholt und am Donnerstag wieder mit dem Training begonnen.

Sollte Wolf nicht rechtzeitig fit werden, würde der Österreicher Richard Strebinger erstmals von Beginn an im Weserstadion das Tor des Tabellenvorletzten hüten.


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