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Jarchow: HSV wie S04 und Wölfe

Written By limadu on Selasa, 09 Juli 2013 | 22.25

Carl Jarchow, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV, sieht seinen Klub auf Augenhöhe mit Schalke und dem VfL Wolfsburg.

"Bayern, Dortmund und Leverkusen erwartet man vorn, danach sollten dann Schalke, Wolfsburg und wir kommen", sagte der 58-Jährige zu Hamburger Medien am Rande des Trainingslagers im Zillertal:

"Mit den beiden sehe ich uns auf Augenhöhe." Jarchow erwartet in der kommenden Serie stabilere Auftritte des HSV "mit weniger Ausschlägen nach unten". Als Saisonziel haben die Hanseaten Platz sechs ausgegeben.

In Österreich kündigte der Vorstandsboss ebenfalls an, die Zukunft mit Trainer Thorsten Fink zu planen, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft:

"Wir wollen so lange wie möglich mit Thorsten Fink arbeiten. Ich halte nur nichts davon, dass man Trainer vertraglich gleich für drei oder vier Jahre bindet." Gespräche mit dem 45 Jahre alten Chefcoach, der seit Oktober 2011 beim HSV arbeitet, sollen im Laufe der Hinserie aufgenommen werden.

Auch Mittelfeld-Regisseur Rafael van der Vaart spricht sich für eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Trainer aus. "Die Spieler und der Verein vertrauen Thorsten Fink. Ich hoffe, dass er noch lange bleibt", sagte van der Vaart bei "Sky Sport News HD".

Bewegung sieht Jarchow auf dem Transfermarkt. "Es geht voran. Es wird auf beiden Seiten weitergehen, bei Ein- und Verkäufen", sagte der Politiker. Angreifer Marcus Berg (Panathinaikos Athen) und Mittelfeldspieler Robert Tesche (Spanien) müssen vor ihrem Abschied nur noch Formalitäten erledigen, mit Borussia Dortmund will sich der Verein so schnell wie möglich über die Ablösemodalitäten von Verteidiger Lasse Sobiech verständigen.


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Heidel: Szalai-Deal in Ordnung

Für Manager Christian Heidel von Bundesligist FSV Mainz 05 bleibt nach dem Wechsel von Torjäger Adam Szalai zum Ligakonkurrenten Schalke 04 "überhaupt kein Beigeschmack".

"Wir haben uns vor ein paar Jahren vorgenommen, dass wir diese Spieler nach Möglichkeit in der Bundesliga nur noch an die absoluten Top-Klubs abgeben. Bei Adam ist dieser Fall eingetreten, wie auch schon bei Andre Schürrle oder Jan Kirchhoff. Wir sind gegenseitig mit dieser Situation sehr offen umgegangen - nur die besten Wünsche an ihn für seine Zeit auf Schalke", sagte Heidel auf der Internetseite der Rheinhessen.

Weiterhin planen die Mainzer trotz des Transfers des Ungarn für die im Vertrag festgeschriebenen Ablösesumme von acht Millionen Euro, zunächst keinen teuren Neuzugänge mehr zu verpflichten.

Es sein nicht sinnvoll, "einen großen Transfer 1:1 in nur einen neuen Spieler umzusetzen". Stattdessen wolle man "auch in die Infrastruktur investieren".


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Cottbus verpflichtet Buljat

Zweitligist Energie Cottbus hat wie erwartet den kroatischen Innenverteidiger Jurica Buljat unter Vertrag genommen.

Der 26-Jährige, der für sein Heimatland bislang zwei Spiele bestritten hatte und bei der EM im vergangenen Jahr zum Kader Kroatiens gehörte, unterzeichnete bei den Lausitzern ein bis 30. Juni 2015 gültiges Arbeitspapier.

Buljat hatte mit Cottbus zuvor bereits das Trainingslager in Seefeld/Österreich absolviert.


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FCB plant keine neuen Transfers

Karl-Heinz Rummenigge hält nach dem Wechsel von Mario Gomez vom FC Bayern München zum AC Florenz einen weiteren Transfer vorerst nicht für nötig.

"Es ist nichts konkret geplant", sagte der Vorstandsvorsitzende am Dienstag im Trainingslager in Riva del Garda/Italien. Man müsse zunächst auch abwarten, "was sich auf dem Transfermarkt noch ergibt", ergänzte er, "aber wenn etwas sinnvolles auf dem Markt ist, werden wir das intern seriös diskutieren."

Grundsätzlich scheint auch Trainer Pep Guardiola ohne einen weiteren Angreifer neben Mario Mandzukic und Claudio Pizarro leben zu können.

"Wir sind überzeugt, dass wir auch ohne Gomez in der Offensive gut aufgestellt sind, wir haben andere Spieler, die sich Pep dort vorne vorstellen kann", sagte Rummenigge, der mit Guardiola zuvor ein Gespräch geführt hatte. Der neue Trainer hatte bereits betont, dass er aufgrund der personellen Besetzung der Münchner auch "mit einem falschen Stürmer" spielen könne.


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HSV-Benefizspiel gegen Dresden

Written By limadu on Senin, 08 Juli 2013 | 22.25

Bundesligist Hamburger SV hilft den Flutopfern in Sachsen. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink tritt am 31. Juli (18.30 Uhr) zu einem Benefizspiel beim Zweitligisten Dynamo Dresden an.

"Für uns als Hamburger Sport-Verein ist es eine Selbstverständlichkeit, den Opfern der Flutkatastrophe zu helfen", sagte der Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow: "So können wir einen kleinen Teil zum Wiederaufbau der Heimat der Betroffenen beitragen und hoffentlich viele andere Menschen motivieren, dies ebenfalls zu tun."

Der Freistaat Sachsen war vom Hochwasser im Juni schwer betroffen und es herrschte tagelang Katastrophenalarm.


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Knorpelschaden bei Ya Konan?

Hannovers Angreifer Didier Ya Konan hat sich am Montag im Training schwer verletzt.

Wie der Bundesligist am Nachmittag mitteilte, seien die Kreuzbänder zwar unversehrt, zeigen erste Bilder der Verletzung, dass der Knorpel in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Der 29-Jährige muss sich demnach einer Operation unterziehen. Wie lange Ya Kanon ausfällt, ist noch nicht klar.

Ya Konan war im Vormittagstraining nach einem Luftzweikampf mit Mitspieler Christian Schulz umgeknickt.


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Monaco verpflichtet Abidal

Der französische Erstligist AS Monaco hat den nächsten Transfer-Coup gelandet.

Der Aufsteiger nahm den 33 Jahre alten Defensivspieler Eric Abidal für eine Saison (plus Option) unter Vertrag. In der abgelaufenen Spielzeit hatte der frühere französische Nationalspieler beim FC Barcelona sein Comeback nach einer Leber-Transplantation gefeiert.

"Das ist sehr emotional und etwas ganz Großes", sagte Abidal: "Nach allem, was ich durchgemacht habe, war es nicht einfach, einen neuen Klub mit Vertrauen in mich zu finden." Beim spanischen Meister war der Vertrag mit Abidal nach sechs Jahren nicht verlängert worden.

Monaco hat nach dem Wiederaufstieg in die Ligue 1 bereits eine dreistellige Millionensumme in die Neuzugänge Joao Moutinho, James Rodriguez (beide FC Porto) und Radamel Falcao von Atletico Madrid investiert. Zudem kam Supertalent Anthony Martial von Olympique Lyon.

Am Samstag hatte der Klub des Ex-Nürnbergers und früheren Bremers Andreas Wolf die Verpflichtung des 31-maligen französischen Nationalspieler Jeremy Toulalan bekannt gegeben.


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Fiedler verklagt Hertha BSC

Torwarttrainer Christian Fiedler verklagt seinen ehemaligen Arbeitgeber Hertha BSC.

Der frühere Bundesligatorhüter wehrt sich mit der Klage, die am 12. Juli (12.00 Uhr) vor dem Arbeitsgericht Berlin verhandelt wird, vor allem gegen eine ordentliche Kündigung seines Arbeitsverhältnisses.

Angesetzt ist vor dem Vorsitzenden der Kammer eine Güteverhandlung. Das teilte das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am Montag mit.

Den Posten des Torwarttrainers hat bei Hertha kurz nach der Fiedler-Trennung Richard Golz übernommen. Der ehemalige Bundesligatorwart unterschrieb beim Aufsteiger einen Dreijahresvertrag.


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Schlicke bleibt FSV-Kapitän

Written By limadu on Minggu, 07 Juli 2013 | 22.25

Verteidiger Björn Schlicke ist auch weiterhin Kapitän des Zweitligisten FSV Frankfurt.

Das entschied Cheftrainer Benno Möhlmann, nachdem die Spieler den Mannschaftsrat aus Torhüter Patric Klandt, Michael Görlitz, Manuel Konrad und Alexander Huber gewählt hatten.

Klandt bleibt zudem Schlickes Stellvertreter.


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Rumpelkiste HSV mit schweren Beinen

Abbrechen

HSV-Sportchef Kreuzer will den Kader von Altlasten befreien. Trainer Fink lässt seine Mannschaft schwer schuften.

Von Rainer Nachtwey

München/Mayrhofen - Vom Balkon hängt die HSV-Fahne, kleine Fähnchen mit dem Rautenemblem zieren das Willkommensschild.

Relaxen und Wohlfühlen verspricht das viereinhalb Sterne Hotel Edenlehen, in dem Trainer Thorsten Fink mit seinen Spielern eingecheckt hat.

Doch im Trainingslager des Hamburger SV im Zillertal geht es alles andere als entspannt zu. Die Niederlage beim ersten Testspiel bei Wacker Innsbruck ( Bericht) hat seine Spuren hinterlassen.

Auftreten ärgert Kreuzer

Nicht das Ergebnis von 0:2, sondern die Art und Weise, wie die Mannschaft auftrat, verärgerte Neu-Sportchef Oliver Kreuzer gewaltig.

"Das geht so nicht. So darfst du dich als Bundesligist nicht präsentieren. Ich hoffe, es war das letzte Mal", wütete der ehemalige Profi und schob einen Satz hinterher, der die Spieler aufschrecken lassen dürfte: "Wir müssen an allem feilen."

Fink nimmt Spieler hart ran

Dies bekamen die Akteure auch gleich zu spüren. Am Samstagmittag angereist erwartete die Truppe am Nachmittag erst einmal eine 100-minütige Trainingseinheit.

Zwar zeigte der Coach noch ein klein wenig Verständnis für die Niederlage in Tirols Landeshauptstadt, "schließlich haben einige meiner Spieler ja erst einmal trainiert", im Zillertal will er aber die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison legen.

Das bedeutet trainieren, trainieren, trainieren. Bis zu dreimal täglich scheucht Fink seine Spieler auf dem Platz.

Zu den täglichen Einheiten sind noch zwei Testspiele angesetzt. "Mir ist es wichtig, dass wir noch eine weitere Möglichkeit haben, taktische Dinge in einem Testspiel auszuprobieren", sagte Fink zu der kurzfristig anberaumten Partie gegen den österreichischen Zweitligisten FC Liefering am Dienstag.

Van der Vaart will mehr

Einen den Fink für die anstehende Spielzeit besonders in die Pflicht nimmt, ist Rafael van der Vaart. Und der Kapitän sieht es genauso.

"Ich verstehe alle, die mit mir nicht zufrieden sind. Ich bin es ja auch nicht", sagte der Niederländer der "Bild". "Ich muss noch viel besser spielen, möchte über zehn Saisontreffer erzielen."

Dies werden die Hamburger auch brauchen, um dem Anspruch mit Platz sechs gerecht zu werden ( EXKLUSIV: Oliver Kreuzer im SPORT1-Interview).

"Ein Verein wie der HSV muss in Europa spielen. Alles andere ist nichts wert", gab van der Vaart das Ziel aus.

Vertrag mit Berg aufgelöst

Daher will nicht nur Fink am Fitnesszustand der Mannschaft, sondern auch Kreuzer an der Kaderzusammenstellung feilen. Für namhafte Neuzugänge fehlt allerdings das Geld. Stattdessen soll der Etat von 48 Millionen auf unter 40 Millionen Euro gesenkt werden.

Als Ersten konnte Kreuzer Marcus Berg von der Gehaltsliste streichen. Mit dem Schweden, der 2009 für zehn Millionen Euro vom FC Groningen in die Hansestadt gewechselt war, einigte sich der Sportchef auf eine Vertragsauflösung. Der Transfer-Flop wechselt zu Panathinaikos Athen - kostenlos.

Sport1 Quiz

10 Fragen zum Hamburger SV...

"Das ist eine gute Lösung für ihn und den HSV", sagte Kreuzer bei "sky" dennoch.

Scharner will bleiben

Eine gute Lösung will Kreuzer auch mit Paul Scharner, Robert Tesche, Gojko Kacar und Slobodan Rajkovic finden.

Während Tesche auf einen Wechsel nach Spanien spekuliert, will Scharner dem HSV treu bleiben, obwohl ihm Kreuzer einen Abschied nahelegte.

"Paul wird es sehr schwer haben, in den Kader zu rutschen", hatte der Sportchef bereits vor einem Gespräch mit Scharner und dessen Berater gesagt.

Sobiech-Transfer vor Abschluss

Zumal Kreuzer kurz vor dem Abschluss des Transfers von Lasse Sobiech aus Dortmund steht. Er hofft, dass der Spieler spätestens Ende der kommenden Woche zur Mannschaft stoßen wird.

Zuvor steht noch ein Telefonat mit BVB-Sportdirektor Michael Zorc an. "Wir sind auf einem guten Weg", meinte Kreuzer.

Bisher kann er dies aber nur im Bezug auf Sobiech sagen.


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