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TICKER: Countdown zum Pokalfinale

Written By limadu on Jumat, 16 Mei 2014 | 22.25

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Der FC Bayern will eine gute Saison vergolden, Dortmund wieder der Münchner Albtraum sein. Die letzten Fakten im TICKER.

München - Der letzte deutsche Titel der Saison, die letzte Chance auf Ruhm für den FC Bayern und Borussia Dortmund.

Im Pokalfinale am Samstag in Berlin (ab 19.30 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) kämpfen die Bayern noch ums Double und darum, Pep Guardiolas erstes Jahr in München zum Erfolg zu machen.

Vizemeister Dortmund dagegen versucht, dem Erfolg im Supercup gegen die Bayern zu Beginn der Saison einen noch deutlich größeren Triumph folgen zu lassen.

Bayern-Trainer Pep Guardiola ließ Stürmer Mario Mandzukic in München - und zwar nicht aus Fitness-Gründen. "Wir haben 20 Spieler, ich habe mich für 18 entschieden", sagte Guardiola. Mandzukic gehörte nicht dazu, wurde aussortiert.

SPORT1 hat die letzten Fakten zum Spiel im LIVE-TICKER:

+++HIER AKTUALISIEREN+++

+++ 17.09 Uhr: Morgen geht es weiter +++

Das war es für heute mit dem SPORT1-Countdown zum Pokalfinale in Berlin. Morgen geht es weiter! Bis dahin sind in München und Dortmund die Hände noch schwitziger und der Herzrhythmus noch galoppierender.

+++ 17.02 Uhr: Dickels Abdruck enthüllt +++

"Das erfüllt mich mit großem Stolz", sagt Dickel, als Delling seine Helden-Abdrücke enthüllt.

+++ 16.46 Uhr: Lager in Berlin verteilt +++

Die nach Berlin mitgereisten Bayern-Fans treffen sich morgen um 12 Uhr am Boxhagener Platz, um 15 beginnt dann die ANreise zum Olympiastadion. Derweil haben die Anhänger des BVB ihr Quartier in der Hauptstadt schon aufgeschlagen:

+++ 16.36 Uhr: Vier Tore im Schnitt geschossen +++

Die Bayern gewannen auf ihrem Weg ins Finale jedes Spiel mit mindestens zwei Toren Abstand. Insgesamt gelangen den Münchnern in fünf Partien 21 Tore, also mehr als vier im Schnitt. Gegen Rehden in der ersten Runde (5:0), Hamburg im Viertelfinale (5:0) und Kaiserslautern im Halbfinale (5:1) kassierten die Gegner jeweils fünf Treffer.

+++ 16.22 Uhr: Netzer und Delling wiedervereint +++

Das ehemalige TV-Duo Günter Netzer und Gerhard Delling trifft sich heute wieder, denn Delling moderiert die Einweihung. Wie hier zu sehen, sind beide immer noch ein bestens eingespieltes Team:

+++ 16.17 Uhr: Alle Berliner Endspiele verewigt +++

Neben der Fuß- und Handabdrücke ausgewählter Pokalhelden wird die Wall of Fame eingeweiht, bei der jedes der bisher 35 Endspiele um den DFB-Pokal im Berliner Olympiastadion seinen Platz erhält.

+++ 16.07 Uhr: Netzer und Dickel eröffnen Walk of Fame +++

Günter Netzer machte 1973 in seinem letzten Spiel für Borussia Mönchengladbach im Pokalfinale gegen Köln das entscheidende 2:1 in der Verlängerung. Norbert Dickel schoss beim 4:1 1989 im Finale mit zwei Toren für den BVB Werder Bremen ab. Zwei echte Pokalhelden, die jetzt den Volkswagen Walk of Fame vor dem Olympiastadion eröffnen.

+++ 15.56 Uhr: Bayern auf dem Weg zum Training +++

Die Spieler der Münchner steigen gerade wieder in den Mannschaftsbus und machen sich auf den Weg zum Training. Um 17 Uhr beginnt die Einheit des Titelverteidigers im Olympiastadion.

+++ 15.51 Uhr: Dortmund noch ohne Gegentor +++

In den fünf bisherigen Pokalrunden dieser Saison kassierte Borussia kein einziges Gegentor und musste nur in der zweiten Runde bei 1860 München in die Verlängerung.

+++ 15.34 Uhr: Watzke: Treffen mit Hopfner "nicht vergnügungssteuerpflichtig" +++

"Es gibt ja heute dieses DFB-Bankett, da weren wir beide sein. Wenn der DFB einlädt, müssen die Finalisten auch hin", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke über das Treffen mit Bayern-Präsident Karl Hopfner. "Das ist nicht vergnügungssteuerpflichtig für mich persönlich, aber wir wollen das natürlich professionell angehen und deswegen werden wir natürlich hingehen."

+++ 15.20 Uhr: Mögliche Aufstellung Bayern +++

Beim FC Bayern Fehlen gleich vier Spieler, die unter normalen Umständen wohl gesetzt wären: Thiago, Schweinsteiger und Ribery sind verletzt, Mandzukic aussortiert. Deshalb muss Guardiola seine Startelf kräftig umbauen.

+++ 15.16 Uhr: Mögliche Aufstellung Dortmund +++

Die Dortmunder Startformation ist relativ klar, nur Lewandowski könnte wegen seiner gerade erst überstandenen Verletzung erst als Einwechselspieler in die Partie kommen.

+++ 15.07 Uhr: Volkswagen Walk of Fame ist bereit +++

Um 16 Uhr wird in Berlin der Volkswagen Walk of Fame eröffnet, auf dem die Fußabdrücke des Pokalhelden verewigt werden. Wählen können Sie diesen ab dem 18. Mai aus den besten Spielern jeder Pokalrunde inklusive des Endspiels.

(Wählen Sie den Pokalhelden 2013/14)

+++ 14.55 Uhr: BVB-Flitzer auf Berlins Straßen +++

Die Borussia hat in der Hauptstadt schnelle und gelbe Unterstützung. Fragt sich nur, warum dieses Geschoss spazieren gefahren werden muss.

+++ 14.44 Uhr: Mandzukic schon in der Heimat +++

Mario Mandzukic ist nach SPORT1-Informationen bereits nach Kroatien geflogen (News).

+++ 14.34 Uhr: Pokal-Rekord für Neuer +++

2011 gewann Manuel Neuer zum Abschied mit Schalke das Pokalfinale 5:0 gegen den MSV Duisburg, 2012 unterlag er mit den Bayern dem BVB 2:5 und im vergangenen Jahr machte er mit dem 3:2 gegen Stuttgart das Triple perfekt. Als erster Spieler der Pokal-Geschichte ist er am Samstag damit zum vierten Mal in Folge in Berlin dabei.

+++ 14.23 Uhr: BVB klammert sich an Lewandowski +++

Bei den Dortmundern dagegen soll ein Stürmer unbedingt spielen. Wie wichtig ein letzter Einsatz von Robert Lewandowski für den BVB wäre, zeigt dieser Tweet:

+++ 14.13 Uhr: Einigkeit nach der Pressekonferenz +++

Der größte Hinhörer der Pressekonferenz war sicher sie Ausbootung von Mario Mandzukic. Der Kroate dürfte sich spätestens jetzt auf die Suche nach einem neuen Verein machen. Nach der gemeinsamen Presserunde posieren die vier Protagonisten auch gemeinsam.

+++ 14.05 Uhr: Prognose: kein Unentschieden +++

Zum Schluss werden beide Trainer nach ihren Prognosen gefragt. Guardiola: "Beide Trainer wollen gewinnen, das ist unsere Prognose." Klopp nickt heftig und ergänzt: "Unentschieden wird es nicht ausgehen."

+++ 14.02 Uhr: Am Saisonende wird es eng +++

"Es ist ganz normal, dass alle ein paar Kilometer schon auf dem Tacho haben. Wir haben unsere Probleme, die Bayern haben ihre Probleme", sagt Klopp.

+++ 13.59 Uhr: Welche Kurve hätten Sie denn gerne? +++

Lahm philosophiert über die Vor- und Nachteile der Fankurven im Olympiastadion: "Beim einen Ende ist nur das Marathontor, was gut ist beim Rausgehen, aber nicht so gut beim Feiern." Dortmund bekam per Los das Recht zugesprochen, sich die Kurve für die Fans aussuchen zu dürfen - und nahm die gegenüber des Marathontors. "Wir haben uns in diesem Jahr für das andere Ende entschieden, weil das Bild, das dort entsteht, natürlich schpner ist", sagt Kehl.

+++ 13.55 Uhr: Klopp über Lewandowski +++

"Ich werde mich an diese vier Jahre erinnern, wenn ich dafür Zeit habe", sagt Klopp über die gemeinsame Zeit mit Lewandowski. "Jetzt ist nicht die Zeit dafür. Seine Entwicklung war perfekt und ich hoffe nicht, dass sie gestern aufgehört hat."

+++ 13.53 Uhr: Klopp zuversichtlich bei Lewandowski +++

"Gestern haben wir ihn drei Viertel des Trainings absolvieren lassen", sagt Klopp über Robert Lewandowski. "Ich gehe davon aus, dass er heute voll trainieren und morgen spielen kann."

+++ 13.52 Uhr: Klopp über WIedersehen mit Sammer +++

Klopp sieht das Wiedersehen mit Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer gelassen: "Matthias Sammer und ich haben uns schon beim Spiel in München getroffen, wir haben uns die Hand gegeben. Alles gut, nichts passiert."

+++ 13.51 Uhr: Lahm ziert sich +++

Wir sind jetzt wieder in guter Form. Die Favoritenrolle sollen andere beurteilen. Auf dem Platz zeigt sich, wer am Ende den Pokal gewinnt.

+++ 13.50 Uhr: Guardiola sorgt sich um Schweinsteiger +++

Guardiola über die WM-Aussichten von Bastian Schweinsteiger: "Er ist verletzt. Wegen seiner Behandlung konnte er diese Woche nicht jeden Tag trainiert. Man muss mit Doktor Müller-Wohlfahrt sprechen. Aber ich weiß nicht, ob er bei der Weltmeisterschaft spielen kann."

+++ 13.48 Uhr: Klopp zu Guardiola: "Meister zu werden reicht" +++

Klopp dreht sich mit einem breiten Grinsen zu Guardiola: "Ich wollte noch darauf eingehen, was Pep gesagt hat: Deutscher Meister zu werden reicht. Lass dir da nichts anderes einreden."

+++ 13.45 Uhr: Guardiola sortiert Mandzukic aus +++

Guardiola über Mandzukic: "Montag und Dienstag konnte er nicht trainieren, aber er ist sehr stark. Er hätte spielen können, aber es war meine Entscheidung." Bayerns Trainer lässt ihn also nicht wegen einer Verletzung draußen, sondern lässt ihn aus sportlichen Überlegungen draußen.

+++ 13.44 Uhr: Lahm: "WM spielt keine Rolle" +++

"Es geht morgen um einen Titel. Bis zur WM sind es noch einige Wochen, das spielt jetzt noch keine Rolle", sagt Lahm über das Duell mit vielen Nationalmannschafts-Kollegen. "Da gibt es kein Zurückstecken."

+++ 13.43 Uhr: Guardiola erwartet "überragende Stimmung" +++

"Ich bin neu hier, Philipp hat also mehr Erfahrung als ich. Natürlich, es ist ein Finale, die Stimmung wird überragend sein. Wir sind bereit", sagt Guardiola über seine Erwartung bei seinem ersten Pokalfinale in Berlin. Über die Möglichkeit einer Niederlage als amtierender Meister: "Normalerweise ist es eine sehr gute Saison, wenn du die Bundesliga gewinnst oder die Premier League oder die Primera Division oder die Serie A. Aber das ist meine Meinung."

+++ 13.38 Uhr: Jetzt sind die Bayern dran +++

Nach dem Dortmund-Filmchen wird jetzt der Bayern-Weg nach Berlin präsentiert.

+++ 13.37 Uhr: Keine alten BVB-Schuhe +++

2012 nahm Borussia Dortmund die alten Schuhe von Norbert Dickel mit, dem BVB-Pokalhelden von 1989. Damals funktionierte dieser Glücksbringer sehr gut. "Im Jahr danach haben wir es in London dann mit den Schuhen von Lars Ricken probiert", erzählt Klopp. Und das Ergebnis? "Na jaaa", ächzt er. Diesmal gibt es also keine alten Schuhe.

+++ 13.35 Uhr: Klopp: "Größtes Finale, das man spielen kann" +++

Jürgen Klopp packt sogleich die Superlative aus: "Dieses Finale ist für mich ehrlich gesagt das größte Finale, das man spielen kann. Dort können wir noch mehr erreichen als beim Champions-League-Finale letzte Saison. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du schlägst die Bayern im Finale oder auf dem Weg dorthin."

+++ 13.32 Uhr: Dortmunder Weg ins Finale +++

DFB-Medienchef Jens Grittner begrüßt die Journalisten und berichtet, dass 802 Medienvertreter beim Finale dabei sein werden. Bevor es losgeht, wird ein Film mit Bildern des Dortmunder Wegs ins Pokalfinale gezeigt.

+++ 13.29 Uhr: Sie kommen +++

Klopp (im Anzug), Guardiola (im Trainingsanzug), Kehl und Lahm kommen ans Podium, es geht los.

+++ 13.26 Uhr: Dortmund erreicht Hotel +++

Die BVB-Delegation (minus Klopp und Kehl) kommt jetzt am Mannschaftshotel an. Jakub Blaszczykowski und Mats Hummels schreiben ein paar Autogramme, die meisten aber stapfen konzentriert an den vielleicht 20 wartenden Fans vorbei. Gleich sollten auch der Dortmunder Trainer und sein Kapitän am Olympiastadion ankommen, dann geht die Pressekonferenz los.

+++ 13.21 Uhr: SPORT1 beim Pott +++

Die SPORT1-Reporter Tom Vaagt (l.) und Matthias Becker vertreiben sich mit einem Haufen Gold die Zeit bis zur Pressekonferenz.

+++ 13.14 Uhr: Edel-Fans im Bayern-Fieber +++

Mit Maria Höfl-Riesch und Franz Beckenbauer bekommt der FC Bayern prominente Unterstützung fürs Finale eingeflogen. Stilecht im Privatjet.

+++ 13.07 Uhr: Pressekonferenz verzögert sich +++

Am Flughafen hat nach der Landung wohl doch noch alles etwas länger gedauert beim BVB, sodass Klopp und Kehl erst gegen 13 Uhr losgefahren sind in Richtung Olympiastadion. Für die Strecke von knapp neun Kilometern braucht man ungefähr 20 Minuten, die Pressekonferenz verzögert sich also noch und könnte erst gegen 13.30 Uhr beginnen.

+++ 12.56 Uhr: Pokal ist blitzeblank +++

SPORT1-Reporter Tom Vaagt ist bereits in Berlin vor Ort und schnuppert an der Trophäe, die morgen gegen 23 Uhr mit Champagner gefüllt sein dürfte. Sein Beweisfoto, dass der Pokal jetzt noch strahlt, was das Gold hergibt:

+++ 12.53 Uhr: Bayern pokern bei Schweinsteiger und Mandzukic +++

Mittlerweile hat der FC Bayern auch offiziell bestätigt, dass Bastian Schweinsteiger und Mario Mandzukic nicht mit nach Berlin geflogen sind. Laut Sky Sport News sagte Mediendirektor Markus Hörwick dazu jedoch: "Es landen heute und morgen noch viele Flieger aus München in Berlin." Die Münchner wollen also bis zum Schluss die Möglichkeit offen halten, dass zumindest einer von beiden doch noch nachkommt. Nach SPORT1-Informationen werden sie im Moment noch an der Säbener Straße behandelt (News). Und Dortmunds Trainer Klopp soll natürlich erst so spät wie möglich erfahren, was wirklich personell bei den Bayern los ist. Ein Einsatz morgen Abend ist für beide aber sehr unwahrscheinlich.

+++ 12.50 Uhr: Dressmen im Anflug +++

Und noch schnell ein Hummels-Gündogan-Krawatten-Grinsefoto aus dem Flieger, bevor die Pressekonferenz losgeht.

+++ 12.46 Uhr: Berni und Emma schmusen +++

Die Plüsch-Krieger beziehen Stellung. Zum Glück sind BVB-Maskottchen Emma und Bayerns Berni gut gepolstert, da tun die Einschläge bei der Schlacht nicht so weh. Noch nähern sich beide aber schmusend an.

+++ 12.41 Uhr: BVB-Frauen bereit +++

Auch die Frauen der Dortmunder Profis sind bereit fürs Finale und üben schon mal die Rudelbildung. Als Beweis liefert Roman Weidenfellers Lisa dieses Foto bei Instagram:

+++ 12.35 Uhr: Langerak fällt aus +++

Der BVB muss morgen auf Ersatztorhüter Mitchell Langerak verzichten. Der starke Dortmunder Rückhalt des Pokalfinals vor zwei Jahren hat sich das vordere Kreuzband gedehnt, seine Saison ist beendet. Auf der Bank wird daher Zlatan Alomerovic Platz nehmen.

+++ 12.31 Uhr: Dortmund gelandet +++

Mittlerweile ist der BVB in Tegel gelandet und macht sich auf den Weg ins Mannschaftshotel. Nur Trainer Jürgen Klopp und Kapitän Sebastian Kehl fahren direkt ins Olympiastadion für die Pressekonferenz, die um 13 Uhr startet. Dort werden auch Bayern-Trainer Pep Guardiola und Philipp Lahm auf dem Podium sitzen.

+++ 12.21 Uhr: Twitter-Duell +++

Wichtig ist auf dem Platz - und davor glüht Twitter. Die Bayern gehen mit dem Hashtag "#doublefieber" ins Rennen, Dortmund setzt auf "#wiederhier" in Anspielung an die gute Erinnerung ans letzte Pokalfinale des BVB. 2012 schoss Dortmund dank dreier Treffer von Robert Lewandowski die Bayern 5:2 ab.

+++ 12.15 Uhr: Noch ist alles ruhig +++

Keine 32 Stunden sind es noch bis zum Anstoß, das Berliner Olympiastadion sonnt sich noch in aller Ruhe und hat sich schon schick gemacht für seine Gäste morgen Abend. Mit 75.000 Zuschauern wird die Hütte natürlich voll sein, jeder Verein bekam ein Kontingent von 21.000 Karten.

+++ 12.10 Uhr: BVB nimmt Berlin ein +++

Als Imagekampagne in eigener Sache schickt Borussia Dortmund seit Tagen schon rollende Plakatwände durch die Stadt. Die neutralen Berliner sollen schwarz-gelb gefärbt werden.

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Modelmund tut Wahrheit kund

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Viel zu oft sagen Fußballer nach Rückschlägen nicht, was sie denken. Vielleicht ist die Affäre Samir Nasri da heilsam.

Es gibt ja wirklich Menschen, die denken, dass ihr Dasein für sie nichts Schlimmeres bereithalten kann als einen sportlichen Rückschlag.

Man muss ihnen das nachsehen, an Lebenserfahrung mangelt es ihnen offensichtlich, von den wahren Abgründen, die noch auf sie zukommen, haben sie folglich noch keinen Begriff.

Viel schlimmer als es jeder sportlicher Rückschlag sein kann, ist es schließlich, hinterher zu diesem Misserfolg noch etwas sagen zu müssen.

Sicher, an sich wäre das keine schlimme Sache. Es wäre sogar eine leichte Übung. Wenn man sagen könnte, was man tatsächlich dazu denkt.

Weil die Welt allerdings ist, wie sie ist, muss man stattdessen ganz andere Dinge sagen.

Dinge wie:

• Die Niederlage macht mich stärker, ich werde an ihr wachsen.

• Ich werde trotzdem weiter hart arbeiten, im Training Gas geben und mich anbieten.

• Meine Zeit wird kommen, da bin ich überzeugt.

• Natürlich bin ich enttäuscht, aber ich drücke alle Daumen, dass die Jungs es ohne mich schaffen und Weltmeister werden.

• Ich respektiere die Entscheidung des Bundestrainers.

• Klar, das ist schade, aber meine volle Konzentration gilt jetzt Greuther Fürth.

• Ich bin sicher, dass wir im Rückspiel unsere Qualität ausspielen und das packen.

• Auch ohne einen Sieg im Pokalfinale ist es eine gelungene Saison.

Wie würdelos. Und ungesund, gewiss auch.

Wie befreiend es da sein müsste, stattdessen einfach mal zu sagen, was einem wirklich auf der Zunge liegt.

Gut, wir wollen niemandem etwas unterstellen. Vielleicht war es bei Samir Nasri ja wirklich so, dass sein erster Gedanke nach seiner Nicht-Nominierung durch Frankreichs Nationaltrainer genau so aussah:

"Ich respektiere die Wahl. Ich werde die WM am Fernseher schauen."

Vielleicht dachte er sich aber eben auch eher so was wie: "Fuck Frankreich und fuck Deschamps! Was für ein beschissener Trainer!"

Modelfreundinnenmund tut Wahrheit kund - womöglich hat der Volksmund in diesem Fall Recht. Anara Atanes, Nasris Modelfreundin jedenfalls hat sich das so gedacht, so aufgeschrieben und so getwittert.

Sicher, man kann und darf die Debatte führen, ob aus der Nichtnominierung eines einzelnes Fußballerfreundes gleich abzuleiten ist, dass ein ganzes Land, eine stolze Nation mit reicher Geschichte zumal, von nun an für alle Zeiten nur noch mit sich selbst zu kopulieren habe.

Und Anara Atanes muss und wird sich dieser Debatte auch stellen.

Es ginge aber zu weit, das System Anara Atanes deswegen nun als Ganzes in Frage zu stellen.

Man kann nicht auch noch von den Modelfreundinnen unserer Fußballer erwarten, dass sie Entscheidungen des Trainers respektieren, vor dem Fernseher die Daumen drücken und ihre volle Konzentration dem Spiel gegen Greuther Fürth widmen.

Eine Welt, in der das alle tun, kann keine gesunde sein.

Folgen Sie @ErzaehlerMartin auf Twitter.

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Die Knappenschmiede als Sprungbrett

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Die A-Jugend-Spieler des FC Schalke können sich im Pokal-Finale gegen Freiburg für Höheres empfehlen. Vorbilder gibt es genug.

Vom DFB-Pokalfinale berichten Matthias Becker und Tom Vaagt

Berlin - Barcelona, Berlin, Bielefeld.

Was sich anhört wie die Route einer sehr individuellen Europareise, ist für die A-Junioren des FC Schalke 04 der Dreiklang der Highlights.

Gegen den FC Barcelona scheiterten die Jungs aus der "Knappenschmiede" unlängst nur knapp im Halbfinale der UEFA Youth League, gegen Arminia Bielefeld geht es am Mittwoch um den Westfalenpokal - doch vorher soll in Berlin das ganz große Ding gelingen: Der Sieg im DFB-Junioren-Vereinspokal.

Die Schalker Jugend hat in dieser Saison schon für viel Furore gesorgt, im Endspiel gegen den SC Freiburg (Sa., ab 10.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) will sie jetzt auch eine Belohnung dafür haben.

Manuel Neuer als leuchtendes Beispiel

"Der Stellenwert ist sehr groß", gibt auch Trainer Norbert Elgert, seit fast 20 Jahren entscheidender Baustein der erfolgreichen Schalker Jugendarbeit, zu.

2002 und 2005 hat Elgert mit den Schalkern bereits den Pokal gewonnen, aus beiden Teams schafften es Spieler bis in die Nationalmannschaft. 2002 waren Christian Pander und Mike Hanke dabei, 2005 unter anderem Manuel Neuer und Alexander Baumjohann.

Nur bekam das damals noch kaum jemand mit. "Die mediale Aufmerksamkeit ist um ein vielfaches gestiegen", stellt Elgert erfreut fest.

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Schalker Nachwuchs glänzt bei den Profis

Daran haben die Schalker und auch Vereine wie Finalgegner SC Freiburg einen großen Anteil. Seitdem die Nachwuchsarbeit in Fußball-Deutschland Anfang des Jahrtausends professionalisiert wurde, schaffen es immer mehr Eigengewächse in den Profi-Kader ihrer Vereine.

DFB-Pokal-Finals

1991

Werder Bremen 1:1/4:3 i.E. gg. 1. FC Köln Tore: Eilts - Banach

1992

Hannover 96 0:0/4:3 i.E. gg. Borussia Mönchengladbach

1993

Bayer Leverkusen 1:0 gg. Hertha BSC Berlin Amateure Tor: Kirsten

1994

Werder Bremen 3:1 gg. Rot Weiss Essen Tore: Beiersdorfer, Herzog, Rufer - Bangoura

1995

Borussia Mönchengladbach 3:0 gg. VfL Wolfsburg Tore: Dahlin, Effenberg, Herrlich

1996

1. FC Kaiserslautern 1:0 gg. Karlsruher SC Tor: Wagner

1997

VfB Stuttgart 2:0 gg. Energie Cottbus Tore: Elber 2

1998

Bayern München 2:1 gg. MSV Duisburg Tore: Babbel, Basler - Salou

1999

Werder Bremen 1:1/ 5:4 i.E. gg. Bayern München Tore: Maximow - Jancker

2000

Bayern München 3:0 gg. Werder Bremen Tore: Elber, Sergio, Scholl

2001

FC Schalke 04 2:0 gg. 1. FC Union Berlin Tore: Böhme 2

2002

FC Schalke 04 4:2 gg. Bayer Leverkusen Tore: Böhme, Agali, Möller, Sand - Berbatow, Kirsten

2003

Bayern München 3:1 gg. 1. FC Kaiserslautern Tore: Ballack 2, Pizarro - Klose

2004

Werder Bremen 3:2 gg. Alemannia Aachen Tore: Borowski 2, Klasnic - Blank, Meijer

2005

Bayern München 2:1 gg. FC Schalke 04 Tore: Makaay, Salihamidzic - Lincoln

2006

Bayern München 1:0 gg. Eintracht Frankfurt Tor: Pizarro

2007

1. FC Nürnberg 3:2 n.V. gg. VfB Stuttgart Tore: Mintal, Engelhardt, Kristiansen - Cacau, Pardo

2008

FC Bayern München 2:1 n.V. gg. Dortmund Tore: Toni (2) - Petric

2009

Werder Bremen 1:0 gg. Bayer Leverkusen Tor: Özil

2010

FC Bayern München gg. Werder Bremen 4:0 Tore: Robben, Olic, Ribery, Schweinsteiger

2011

Schalke 04 gg. MSV Duisburg 5:0 Tore: Draxler, Huntelaar 2, Höwedes, Jurado

2012

Borussia Dortmund 5:2 gg. Bayern München Tore: Lewandowski (3), Kagawa, Hummels - Robben, Ribery

2013

FC Bayern gegen Stuttgart Tore: 1:0 Thomas Müller (37.), 2:0 Gomez (48.), 3:0 Gomez (61.), 3:1 Harnik (71.), 3:2 Harnik (80.)

Schalke schwang sich in dieser Saison mit Talenten wie Julian Draxler, Max Meyer, Sead Kolasinac und Kaan Ayhan zur drittbesten Rückrundenmannschaft auf. Dass Chef-Trainer Jens Keller selbst aus der Nachwuchsarbeit kommt, hat sicherlich nicht geschadet.

"Die Tradition, auf Spieler aus der eigenen Jugend zu setzen, gibt es schon länger, aber es kann mit Jens Keller zu tun haben", gibt Elgert auf SPORT1-Nachfrage zu.

Zwar hat auch die Verletztenmisere im Profi-Kader dazu beigetragen, dass Königsblau zu seinem Glück gezwungen wurde. Beeindruckend ist die Erfolgsquote von Elgert und Co. so oder so.

Wer schafft als Nächster den Sprung?

Da wäre es also naheliegend, dass auch im Final-Kader vom Samstag wieder ein baldiger Bundesligaspieler zu finden ist.

"Fußball ist ein 'Wir-Sport', ich werde aus dieser großartigen Gruppe keinen heraus heben", wehrt Elgert auf SPORT1-Nachfrage ab.

Ein Blick zum Gegner zeigt aber, wie schnell es gehen kann. 2011 und 2012 gewann der SC Freiburg den Junioren-Pokal. Damals im Freiburger Kader: Matthias Ginter und Christian Günter, die beide am vergangenen Dienstag beim Länderspiel gegen Polen im Kader von Bundestrainer Joachim Löw standen.

Elgert wird der Hype um seine "Knappenschmiede" trotzdem etwas zu groß. "In ganz Deutschland wird gut gearbeitet. Wir sind gut, die anderen aber auch", sagt er.

Pfiffe bei der Siegerehrung

Seine Jungs sollen das Erlebnis Berlin vor allem genießen. Eine kleine Sorge bleibt allerdings: die Siegerehrung. Die findet vor dem Männer-Finale im Olympiastadion statt - vor wohl mindestens 30.000 Fans von Borussia Dortmund.

"Egal ob wir Erster oder Zweiter werden, wir werden ordentlich Pfiffe abbekommen", prophezeit Kapitän Pascal Itter.

Aber auch das wäre ja schon mal eine gute Schule für eine Karriere als Profi.

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Netzer glaubt an BVB-Sieg

Günter Netzer setzt auf den BVB
(Copyright: imago)

Günter Netzer sieht Borussia Dortmund als Favorit im Pokalfinale gegen den FC Bayern.

"Dortmund hat eine ganz große Chance sie sind in einer besseren Verfassung. Der BVB ist für mich Favorit und ich glaube auch, dass sie gewinnen", sagte Netzer bei der Einweihung des Walk of Fame am Berliner Olympiastadion.

Die Bayern haben Netzers Ansicht nach in den letzten Wochen ihre Favoritenstellung verspielt.

"Sie haben sich Schwierigkeiten eingehandelt oder selbst gemacht", sagte Netzer über die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola.


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Zauberjunge mit heißem Herz

Written By limadu on Rabu, 14 Mei 2014 | 22.25

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Beim Hamburger SV liegt die volle Konzentration auf der Relegation gegen Fürth. Hakan Calhanoglu ist begehrt und will die Rettung.

Von Reinhard Franke

München - Die Stadion-Uhr in der Imtech-Arena läuft und läuft und läuft.

Auf ihr ist die Bundesligazugehörigkeit des Hamburger SV abzulesen. Seit dem Start vor 51 Jahren ist der norddeutsche Traditionsverein schon dabei, was ihm den Namen Dino der Liga einbrachte.

Doch wie lange wird der Dino sich noch Erstligist nennen können?

Der HSV hat sich mit Ach und Krach in die Relegation geschleppt, dort wartet am Donnerstag (ab 20 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth das erste Endspiel auf die Hamburger. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Am Sonntag spielt das Team von Trainer Mirko Slomka dann in Franken. Für Hakan Calhanoglu und seine Mitspieler geht es in diesen beiden Partien um Alles oder nichts.

Klares Ziel: Klassenerhalt

"Wir haben kein Ziel erreicht, weil wir jetzt die Relegationsspiele bestreiten. Unser Ziel ist der Klassenerhalt, nichts anderes", sagt Calhanoglu im Gespräch mit SPORT1.

Und er fügt hinzu: "Wir haben jetzt zwei Endspiele vor der Brust, um dieses Ziel zu erreichen. Wir gehen mit großem Willen und der einmaligen Unterstützung unserer Fans in die beiden Begegnungen mit Fürth."

Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler ist einer der ganz wenigen Lichtblicke in einer katastrophalen Saison, in der dem HSV der erste Abstieg aus der Bundesliga droht.

Mit seinen starken Leistungen hat Calhanoglu allerdings auch das Interesse anderer Klubs auf sich gezogen. Zunächst wurde er mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, zuletzt flirteten Calhanoglu und sein Berater heftig mit Bayer Leverkusen und sorgten so vor den Endspielen für Unruhe.

Verständnis für Kritiker

Calhanoglu versprach bei Facebook allerdings, sich voll und ganz auf die Spiele konzentrieren.

Und er zeigt Verständnis für alle Kritiker und Nörgler, die behaupten, der HSV habe diese zwei Spiele nur erreicht, weil der 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig noch schlechter waren.

"Natürlich kann ich die Kritiker verstehen. Den Saisonverlauf hatten wir uns alle anders vorgestellt", sagt er, "aber darüber müssen wir jetzt nicht sprechen."

Favoritenrolle für HSV

Trotz allem hat der HSV die Favoritenrolle inne. Wie geht das Team damit um? "Die einzige Antwort auf diese Frage können wir am Donnerstag und am Sonntag auf dem Platz geben", sagt Calhanoglu selbstbewusst. (SHOP: Jetzt Fanartikel vom Hamburger SV kaufen)

Das sagt immerhin einer, der gerademal ein Jahr Bundesliga auf dem Buckel hat und schon Attribute wie Zauberjunge, Wunderknabe oder Hoffnungsträger über sich lesen darf.

Eine Belastung ist das für ihn offenbar nicht. "Die Frage wurde mir oft gestellt in den vergangenen Wochen", meint Calhanoglu verschmitzt lächelnd: "Man wacht ja nicht mit dem Gedanken auf, dass man ein Hoffnungsträger ist. Ich probiere immer nur, meiner Mannschaft zu helfen."

HSV hofft auf die letzte Chance

"Da bin ich voll im Spiel"

Natürlich habe auch er Druck gespürt, "aber auf dem Platz will ich nur mein Ding machen. Da bin ich voll im Spiel."

Für den gebürtigen Mannheimer wäre es "das Schönste wenn wir es am Ende schaffen. Und wenn ich weiß, dass ich dann einen Teil dazu beigetragen habe."

Für ihn wäre es dann wohl ein schönes Abschiedsgeschenk, denn neben Leverkusen und den Bayern sollen auch internationale Top-Klubs wie Galatasaray Istanbul, Juventus Turin und Atletico Madrid ein Auge auf den schuss- und dribbelstarken Spieler geworfen haben. (DIASHOW: Der Transfermarkt)

Das mache ihn "schon stolz", so der HSV-Profi.

Leverkusen mit besten Karten

Die besten Karten hat wohl Leverkusen.Der Werksklub soll bereit sein, zwölf Millionen Euro Ablöse zu zahlen.

Die HSV-Verantwortlichen dürfen sich jedenfalls nur noch wenig Hoffnung auf einen Verbleib des Juwels machen, das seinen Vertrag erst vor drei Monaten bis 2018 verlängert hatte.

2012 verpflichtete die Hanseaten Calhanoglu vom Karlsruher SC, parkten ihn aber noch eine Saison bei den Badenern. Beim KSC feierte er am 5. Februar 2012 in der Zweiten Liga sein Profi-Debüt.

Am Saisonende stieg er jedoch mit dem Verein in die Dritten Liga ab. In der Spielzeit 2012/13 war Calhanoglu mit 17 Toren und elf Vorlagen maßgeblich am direkten Wiederaufstieg des Vereins beteiligt und wurde zum "Spieler des Jahres" gekürt.

Im letzten Sommer wechselte er dann an die Elbe. Seine Bundeliga-Premiere feierte Calhanoglu am ersten Spieltag gegen den FC Schalke.

Calhanoglu glänzt mit 10 Toren

Trotz der sportlichen Talfahrt der Rot-Hosen glänzte Calhanoglu immer wieder und erzielte in der abgelaufenen Saison zehn Tore - eine beeindruckende Marke. Selbst Kapitän Rafael van der Vaart überstrahlte Calhanoglu im Abstiegskampf.

Der Youngster ist dafür verantwortlich, dass die Hamburger überhaupt noch vom Klassenerhalt träumen dürfen. Schon einmal spielte Calhanoglu Relegation, 2011 mit Karlsruhe gegen Jahn Regensburg, damals hatte der KSC nach zwei Spielen das Nachsehen.

Das soll gegen Fürth nicht wieder passieren.

Rekord-Absteiger der Bundesliga

Platz 1

1. FC Nürnberg (8) 1969, 1979, 1984, 1994, 1999, 2003, 2008, 2014

Platz 2

Arminia Bielefeld (7) 1972, 1979, 1985, 1998, 2000, 2003, 2009

Platz 3

MSV Duisburg (6) 1982, 1992, 1995, 2000, 2006, 2008

Platz 3

Karlsruher SC (6) 1968, 1977, 1983, 1985, 1998, 2009

Platz 3

VfL Bochum (6) 1993, 1995, 1999, 2001, 2005, 2010

Platz 3

Hertha BSC (6) 1965, 1980, 1983, 1991, 2010, 2012

Platz 7

FC Bayer 05 Uerdingen (5) 1976, 1981, 1991, 1993, 1996

Platz 7

1. FC Köln (5): 1998, 2002, 2004, 2006, 2012

Noch nicht am Ziel

"Wir haben uns noch auf dem Platz in Mainz eingeschworen auf die Spiele gegen Fürth. Da müssen wir jetzt alles aus uns herausholen. Ich denke, dass auch die Fans sich freuen, dass wir als Verein diese Chance haben", sagt Calhanoglu.

Und weiter: "Es werden hammerharte Duelle. Unser Trainer wird uns gut vorbereiten, er hat die Mannschaft mehrfach beobachtet. Wir müssen die Vorgaben dann umsetzen. Mit heißem Herz und kühlem Kopf."

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Sammer beschwört den Teamgeist

Matthias Sammer war als Spieler sowohl für Dormund als auch für Bayern aktiv
(Copyright: getty)

Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer hat vor dem Endspiel im DFB-Pokal am Samstag gegen Borussia Dortmund (ab 20 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) vehement den Teamgeist beschworen.

"Jeder muss bereit sein, im leistungssportlichen Sinne für den anderen zu sterben. Die Basiselemente werden sehr, sehr wichtig sein, wir müssen auch eine gewisse Bescheidenheit ins Spiel bringen", sagte der 46-Jährige am Mittwoch.

Das Team von Trainer Pep Guardiola benötige für einen Sieg "ein perfektes Umkehrspiel in beide Richtungen und ein starkes Zweikampfverhalten", betonte Sammer.

Dazu müsse dann die individuelle Klasse kommen. Es werde auf Details ankommen, taktisch aber wohl keine Überraschungen geben. Wer die Favoritenrolle inne habe, interessiere Sammer nicht. "Wir brauchen eine Topleistung."

Bei den zuletzt nur selten überzeugenden Auftritten des Rekordmeisters seien "ein paar Dinge nicht so besonders" gelaufen. Sammer wolle aber die Defizite "nicht in den Mittelpunkt" stellen.

Er betonte nochmals, dass mit dem Pokalerfolg aus "einer guten Saison, eine sehr gute" werden könne.

Schon jetzt habe der FC Bayern allerdings in dieser Spielzeit "Rekorde für die Ewigkeit" aufgestellt.

Das Finale in Berlin, verdeutlichte Sammer, habe überdies für die zukünftige personelle Planung eine große Bedeutung.

"Das Endspiel ist ein Teil einer Gesamtanalyse, deshalb gab es auch noch keine Entscheidungen. Samstag ist ein wichtiger Bestandteil dafür, wie sich jeder Einzelne in die Gruppe einbringt", sagte er.

Deshalb sei es aus Sammers Sicht auch völlig unerheblich, ob Franck Ribery, Bastian Schweinsteiger oder der wiedergenesene Thiago auflaufen könnten. "Das sind alles Weltklassespieler. Aber für Samstag spielt es keine Rolle, ob sie 20 oder 30 Minuten zur Verfügung stehen."

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Huszti rechtfertigt Sonderurlaub

Huszti kam 2012 von St. Peterburg nach Hannover
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Nach dem Eklat um seinen unerlaubt angetretenen Sonderurlaub hat Mittelfeldspieler Szabolcs Huszti vom Bundesligisten Hannover 96 sein Fernbleiben mit mentalen Problemen begründet.

"Es war eine ganz schwierige Saison - auch für meinen Kopf. Ich habe 30 Spiele gemacht, so viele wie lange nicht. Ich habe alles für 96 gegeben", sagte der Ungar der "Bild": "Ich bin leer im Kopf, ausgebrannt, brauche die Pause mit meiner Familie."

Das habe Huszti vor seiner Abreise in den Urlaub auch Trainer Tayfun Korkut mitgeteilt.

"Er sagte: 'Du kriegst eine Strafe'. Kein Problem, ich nehme die Strafe wie ein erwachsener Mann", sagte Huszti.

Aufkommende Gerüchte, Hannovers erfolgreichster Torschütze (10 Treffer) wolle mit dem Eklat seinen vorzeitigen Abschied provozieren, wies Huszti zurück: "Wieso soll ich dann so was machen? Das macht es doch nur schwieriger. Ich habe kein Problem mit dem Trainer, dem Manager, dem Präsidenten oder 96. Ich liebe 96. "

Huszti war am Montag nicht zum Training der Niedersachsen erschienen und hatte damit den Zorn von Korkut, Sportdirektor Dirk Dufner und Präsident Martin Kind auf sich gezogen.

"Das ist völlig inakzeptabel und ein Affront gegen den Klub und die Mannschaft", hatte Kind gesagt und eine "drastische Geldstrafe" angekündigt.

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Kuranyis Moskau in Europa League

Der frühere deutsche Nationalspieler Kevin Kuranyi hat mit dem russischen Erstligisten Dynamo Moskau die Europa League erreicht.

Der Hauptstadtklub profitierte von einer Entscheidung des nationalen Verbandes RFU, der die am Sonntag nach Krawallen abgebrochene Begegnung bei Zenit St. Petersburg mit 3:0 zugunsten Moskaus wertete.

Der Kuranyi-Klub ist mit 52 Punkten nicht mehr vom fünften Platz zu verdrängen. (Russland: Ergebnisse und Tabelle)

Zenit-Fans hatten nach Kuranyis 4:1 (79.) zunächst mit Rauchbomben eine Unterbrechung provoziert, ehe sie wenig später beim Stand von 4:2 für Dynamo den Platz stürmten.

Die gewaltbereiten Anhänger erwiesen St. Petersburg im Kampf um die Meisterschaft damit einen Bärendienst, der Champions-League-Achtelfinalist (60 Punkte) rutschte vor dem letzten Spieltag auf den zweiten Platz hinter ZSKA Moskau (61).

Zudem wurde der Klub zu einer Strafe in Höhe von umgerechnet rund 21.000 Euro verurteilt, die nächsten beiden Heimspiele in der Liga müssen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden.

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Hjulmand offenbar Favorit in Mainz

Written By limadu on Selasa, 13 Mei 2014 | 22.25

Kasper Hjulmand ist aktuell Trainer des dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland
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Der Däne Kasper Hjulmand wird immer mehr zum Topfavoriten auf den vakanten Trainerposten beim Bundesligisten FSV Mainz 05.

Der 42 Jahre alte Coach des dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland dementierte nicht, dass er Nachfolger von Thomas Tuchel werden könnte.

Zudem berichten mehrere Medien übereinstimmend, dass Hjulmand in Kontakt mit dem FSV steht.

"Ich möchte das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht kommentieren", sagte Hjulmand der "Bild"-Zeitung mit Blick auf das abschließende Saisonspiel seines aktuellen Klubs gegen Bröndby Kopenhagen:

"Ich habe am Wochenende noch ein letztes Meisterschaftsspiel. Darauf liegt mein Fokus und darauf freue ich mich. Danach wird man sehen, wo ich in Zukunft arbeite."

Die Mainzer Verantwortlichen um Manager Christian Heidel blieben allerdings auch am Dienstag ihrer Linie treu und wollten Namen möglicher Kandidaten nicht kommentieren.

Heidel hat allerdings eine zeitnahe Entscheidung angekündigt.

Hjulmand wäre nach dieser Saison frei. Schon vor sechs Wochen hatte der Ex-Profi angekündigt, den aktuellen Tabellensechsten aus Nordsjaeland nach sechs Jahren verlassen zu wollen.

Zuletzt war Hjulmand auch als Nachfolger von Marco van Basten beim niederländischen Erstligisten SC Heerenveen im Gespräch gewesen.

Der dreifache Familienvater musste seine aktive Karriere schon im Alter von 26 Jahren wegen einer Knieverletzung beenden.

Der gebürtige Aalborger wurde zunächst Nachwuchstrainer bei Lyngby BK und übernahm später die erste Mannschaft.

Seit Sommer 2011 leitet Hjulmand als Cheftrainer die Geschicke von Nordsjaeland. Im Jahr 2012 führte er den kleinen Klub völlig überraschend zur Meisterschaft und damit in die Champions League.

Hjulmand, der nur etwas Deutsch spricht, weist Parallelen zu Tuchel auf.

Der Coach, der bei großen Turnieren in seiner Heimat als TV-Experte arbeitet, gilt in Dänemark als intellektueller Taktikfuchs. Nach Informationen der Mainzer Allgemeinen Zeitung hat er zudem die Klub-Verantwortlichen im Januar um die Auflösung seines bis 2015 laufenden Vertrags gebeten - exakt wie Tuchel in Mainz.

Tuchel hatte am Wochenende erklärt, dass er trotz eines Vertrages bis zum 30. Juni 2015 nicht mehr beim Europa-League-Teilnehmer aus Rheinhessen arbeiten werde. Die Mainzer, die Ende Juli in der dritten Qualifikationsrunde des Europacup-Wettbewerbs antreten, wollen den Vertrag mit dem 40-Jährigen dennoch nicht auflösen.

Die wahrscheinlichste Lösung ist ein unbezahlter Urlaub Tuchels, damit der FSV im Fall eines Engagements des Trainers bei einem anderen Verein eine Ablöse kassieren kann.

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Djakpa verlängert in Frankfurt

Constant Djakpa (l.) hat seinen Vertrag bei der Eintracht verlängert
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Bundesligist Eintracht Frankfurt hat den Vertrag mit Außenverteidiger Constant Djakpa um zwei Jahre verlängert.

Der Ivorer, der auch im vorläufigen WM-Aufgebot der Elfenbeinküste steht, spielt seit 2011 für die Hessen.

"Gerade in dieser Saison hat sich Constant durch seine Leistungen in den Vordergrund gespielt und gezeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist", sagte Sportdirektor Bruno Hübner.

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