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Kreuzer klagt gegen Kündigung

Written By limadu on Selasa, 28 Oktober 2014 | 22.25

Oliver Kreuzer will sich nicht mit der Kündigung abfinden
(Copyright: imago)

Oliver Kreuzer, ehemaliger Sportchef des Bundesligisten Hamburger SV, setzt sich gegen seine fristlose Kündigung durch die Hanseaten mit einer Schutzklage juristisch zur Wehr.

Das Arbeitsgericht Hamburg hat daher für den 17. November (13.00 Uhr) einen Gütetermin anberaumt.

Die Norddeutschen hatten den 48-Jährigen im Juni 2013 unter Vertrag genommen.

Am 14. Juli dieses Jahres war Kreuzer vom neuen Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer von seiner Tätigkeit freigestellt worden.

Der danach erzielte Vergleich ist durch die fristlose Kündigung hinfällig geworden.


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Boateng gegen Augsburg fraglich

Kevin Prince Boateng könnte im DFB-Pokal fehlen
(Copyright: getty)

Bundesligist Schalke 04 muss im Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr) gegen den FC Augsburg möglicherweise erneut auf Kevin-Prince Boateng verzichten.

Der Mittelfeldspieler absolvierte in dieser Woche bisher nur Teile des Mannschaftstrainings, nachdem er den Königsblauen bei der Niederlage am vergangenen Samstag bei Bayer Leverkusen (0:1) wegen einer Verletzung am Knöchel gefehlt hatte.

Gegen Augsburg ist auch der Einsatz von Joel Matip fraglich.

Der Innenverteidiger hat wegen Schmerzen am Sprunggelenk in dieser Woche noch gar nicht trainiert.


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Rolfes will ins Management

Simon Rolfes schmiedet Pläne für die Zukunft
(Copyright: getty)

Ex-Nationalspieler Simon Rolfes kann sich vorstellen, nach Ende seiner Karriere ins Management seines Arbeitgebers Bayer Leverkusen einzusteigen.

"Ich bin seit zehn Jahren bei Bayer 04, der Verein spielt immer auf hohem Niveau. Das Umfeld, mit dem ich hier so lange zusammenarbeite, ist fast wie eine zweite Familie. Klar ist, dass ich nach meiner Karriere im Sport-Management arbeiten möchte", sagte der 32-Jährige im "Express"-Interview.

Das interessiere ihn, "ich studierte ja auch nicht umsonst MBA Sportmanagement (an der FH Koblenz im dritten Semester, d. Red)", so der Bayer-Kapitän.

Der zurzeit noch verletzte Rolfes kann sich allerdings vorstellen, nochmals beim Werksklub als Profi zu verlängern.

"Auch das ist vorstellbar. Ich bin entspannt, habe aber grundsätzliche Vorstellungen", betonte der Ex-Bremer und -Aachener.

Der Kontrakt in Leverkusen läuft am 30. Juni 2015 aus. Noch gab es keine Gespräche, so Rolfes, "ich will erst einmal fit werden".


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Zeit für neue Sensationen

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Drittligist Chemnitzer FC will nach Mainz 05 auch Werder Bremen das Fürchten lehren. Dortmund hofft auf St. Pauli auf eine Trendwende.

München - Es ist wieder Zeit für Sensationen. Pokalsensationen.

Achtmal rollt am Abend unter Flutlicht der Ball - und nur beim Zweitliga-Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Greuther Fürth stehen sich zwei Liga-Konkurrenten gegenüber.

In allen anderen Partien hoffen unterklassige Klubs gegen vermeintliche Favoriten auf eine Überraschung - vorneweg der Chemnitzer FC gegen Bundesliga-Schlusslicht Werder Bremen (ab 18.30 LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER).

Chemnitz freut sich auf "Bonusspiel"

"Wir alle freuen uns auf dieses Bonusspiel", beschreibt Marc Endres die Stimmung beim Drittligisten und gibt ein forsches Ziel aus: "Jetzt wollen wir alles in die Waagschale werfen um dieses Spiel zu gewinnen."

Wie das funktioniert weiß man beim CFC aus eigener Erfahrung: Im Dezember 1992 gastierte Werder mit Trainerikone Otto Rehhagel zum Pokal-Viertelfinale in Sachsen und musste nach einer 1:2-Pleite nach Verlängerung geschlagen die Heimreise antreten.

Auch in dieser Saison sorgten die Chemnitzer bereits für eine faustdicke Überraschung, schalteten Mainz 05 durch ein 5:4 nach Elfmeterschießen aus. CFC-Keeper Philipp Pentke parierte den entscheidenden Elfmeter gegen Gonzalo Jara.

Skripnik will Wende einleiten

Damit die Bremer nicht dasselbe Schicksal ereilt, hat der Verein nach dem 0:1 gegen den 1. FC Köln auf die Sieglos-Serie in der Bundesliga reagiert und Trainer Robin Dutt durch Viktor Skripnik ersetzt.

"Auf dem Papier sind wir Favorit und so wollen wir dort auch auftreten", sagt der neue Coach bei SPORT1 mit reichlich Selbstbewusstsein und hofft auf eine Initialzündung: "Für unser erstes Spiel als Cheftrainer ist es genau richtig. Ein Weiterkommen würde in den Köpfen etwas bewirken."

Klopp: "St. Pauli - nichts anderes zählt"

Eine Trendwende will im Pokal auch Borussia Dortmund einleiten.

In der Bundesliga auf Platz 15 abgerutscht, soll beim FC St. Pauli die letzte realistische Chance auf einen nationalen Titel am Leben erhalten werden.

Und Jürgen Klopp macht mehr als deutlich, dass ihn bis zum Abpfiff am Millerntor weder die kommenden Aufgaben in der Bundesliga noch die in der Champions League interessieren.

"St. Pauli ist unsere Hürde. Da wollen wir drüber. Nichts anderes zählt", sagte der BVB-Coach.

Viertligist Offenbach empfängt KSC

DFB-Pokal-Finals

1991

Werder Bremen 1:1/4:3 i.E. gg. 1. FC Köln Tore: Eilts - Banach

1992

Hannover 96 0:0/4:3 i.E. gg. Borussia Mönchengladbach

1993

Bayer Leverkusen 1:0 gg. Hertha BSC Berlin Amateure Tor: Kirsten

1994

Werder Bremen 3:1 gg. Rot-Weiss Essen Tore: Beiersdorfer, Herzog, Rufer - Bangoura

1995

Borussia Mönchengladbach 3:0 gg. VfL Wolfsburg Tore: Dahlin, Effenberg, Herrlich

1996

1. FC Kaiserslautern 1:0 gg. Karlsruher SC Tor: Wagner

1997

VfB Stuttgart 2:0 gg. Energie Cottbus Tore: Elber (2)

1998

Bayern München 2:1 gg. MSV Duisburg Tore: Babbel, Basler - Salou

1999

Werder Bremen 1:1/5:4 i.E. gg. Bayern München Tore: Maximow - Jancker

2000

Bayern München 3:0 gg. Werder Bremen Tore: Elber, Sergio, Scholl

2001

FC Schalke 04 2:0 gg. 1. FC Union Berlin Tore: Böhme (2)

2002

FC Schalke 04 4:2 gg. Bayer Leverkusen Tore: Böhme, Agali, Möller, Sand - Berbatow, Kirsten

2003

Bayern München 3:1 gg. 1. FC Kaiserslautern Tore: Ballack (2), Pizarro - Klose

2004

Werder Bremen 3:2 gg. Alemannia Aachen Tore: Borowski (2), Klasnic - Blank, Meijer

2005

FC Bayern München 2:1 gg. FC Schalke 04 Tore: Makaay, Salihamidzic - Lincoln

2006

FC Bayern München 1:0 gg. Eintracht Frankfurt Tor: Pizarro

2007

1. FC Nürnberg 3:2 n.V. gg. VfB Stuttgart Tore: Mintal, Engelhardt, Kristiansen - Cacau, Pardo

2008

FC Bayern München 2:1 n.V. gg. Borussia Dortmund Tore: Toni (2) - Petric

2009

Werder Bremen 1:0 gg. Bayer Leverkusen Tor: Özil

2010

FC Bayern München 4:0 gg. Werder Bremen Tore: Robben, Olic, Ribery, Schweinsteiger

2011

Schalke 04 5:0 gg. MSV Duisburg Tore: Draxler, Huntelaar (2), Höwedes, Jurado

2012

Borussia Dortmund 5:2 gg. FC Bayern München Tore: Lewandowski (3), Kagawa, Hummels - Robben, Ribery

2013

FC Bayern München 3:2 gg. VfB Stuttgart Tore: Müller, Gomez (2) - Harnik (2)

2014

FC Bayern München 0:0/2:0 n.V. gg. Borussia Dortmund Tore: Robben, Müller

Dreimal Dritte Liga gegen Bundesliga, zweimal Zweite Liga gegen Bundesliga und einmal Dritte Liga gegen Zweite Liga - und mit Kickers Offenbach empfängt ein Regionalligist den Zweitligisten Karlsruher SC.

Der Weg ist frei für die nächsten Pokalsensationen.

Alle Pokalspiele vom Dienstagabend im Überblick:
Kickers Offenbach - Karlsruher SC

Offenbach: Endres - Maier, Modica, Schulte, Theodisiadis - Gjasula - Röser, Schwarz, Biggel, Cappek - Müller

Karlsruhe: Orlishausen - Valentini, Gordon, Gulde, Kempe - Peitz - Torres, Alibaz, Yabo, Yamada - Hennings
VfR Aalen - Hannover 96

Aalen: Bernhardt - Ofosu-Ayeh, Barth, Mockenhaupt, Feick - Hofmann, Hainault, Junglas - Ludwig, Drexler, Klauß

Hannover: Zieler - Sakai, Felipe, Schulz, Pander - Schmiedebach, Gülselam - Briand, Kiyotake, Bittencourt - Joselu
Chemnitzer FC - Werder Bremen

Chemnitz: Pentke, Conrad, Röseler, Endres, Poggenberg - Lais, Danneberg - Stenzel, Fink, Ofosu - Türpitz

Bremen: Wolf - Fritz, Prödl, Galvez, Garcia - Kroos - Bartels, Junuzovic - Obraniak - Hajrovic, di Santo
Arminia Bielefeld - Hertha BSC

Bielefeld: Schwolow - Dick, Börner, Salger, Schuppan - Schütz - Hemlein, Christian Müller, Ulm, Mast - Klos

Berlin: Kraft - Ndjeng, Lustenberger, Heitinga, Pekarik - Skjelbred, Hosogai - Beerens, Stocker, Haraguchi - Kalou

MSV Duisburg - 1. FC Köln

Duisburg: Ratajczak - Bohl, Schorch, Meißner, Feltscher - Hajri, Albutat - Gardawski, Janjic, Grote - Onuegbu

Köln: Horn - Olkowski, Mavraj, Wimmer, Hector - Vogt, Lehmann - Risse, Halfar - Ujah, Zoller
FC St. Pauli - Borussia Dortmund

St. Pauli: Tschauner - Startsev, Gonther, Sobiech, Schachten - Kurt, Daube - Rzatkowski, Alushi, Maier - Verhoek

Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Sokratis, Hummels, Großkreutz - Bender, Kehl - Mkhitaryan, Kagawa, Reus - Aubameyang
1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth

Kaiserslautern: Sippel - Zimmer, Orban, Heubach, Löwe - Karl, Jenssen - Matmour, Younes, Fomitschow - Lakic

Fürth: Mickel - Schröck, Caligiuri, Röcler, Guilherme - Fürstner, Sukalo - Weilandt, Stiepermann, Gießelmann - Przybylko
Dynamo Dresden - VfL Bochum

Dresden: Kirsten - Kreuzer, Erdmann, Hefele, Vrzogic - Fluß, Tobias. Müller - Eilers, Fetsch, Stefaniak - Cornvalius

Bochum: Luthe - Celozzi, Cacutalua, Butscher, Perthel - Losilla, Latza - Tasaka, Gregoritsch - Sestak, Terodde

Helm-Peter tippt die 2. Pokalrunde

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Meier fordert Steinhaus-Beförderung

Written By limadu on Senin, 27 Oktober 2014 | 22.25

Urs Meier beendete seine Schiedsrichter-Karriere im Jahr 2004
(Copyright: getty)

Der frühere FIFA-Schiedsrichter Urs Meier hat sich nach der abgewehrten "Tatsch-Attacke" von Bayern-Coach Pep Guardiola für eine rasche Beförderung von Referee Bibiana Steinhaus ausgesprochen.

"Es wird höchste Zeit, dass die blonde Polizistin auch als Hauptschiedsrichterin in der Bundesliga pfeifen darf", forderte der Schweizer Meier in einem Gastbeitrag für "Focus Online".

Am Sonntag hatte Steinhaus als Vierte Offizielle im Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Meister Bayern München (0:0) ganz cool auf eine Aktion von Guardiola reagiert.

Der wütende Spanier hatte eine längere Nachspielzeit eingefordert und Steinhaus den Arm auf die Schulter gelegt. Die 35-Jährige aus Hannover stieß diesen umgehend weg. "Das hatte schon Klasse. Schließlich stand da nicht irgendjemand vor ihr, sondern der Star-Trainer des FC Bayern", urteilte der 53-jährige Meier.

Guardiola beschrieb die Szene bei "Sky" danach so: Gladbachs Granit Xhaka habe am Boden gelegen. "Da muss Zusatzzeit gegeben werden. Aber sie sagte: Nein, das machen wir nicht."

Für den einstigen Spitzen-Schiri Meier war Steinhaus' Reaktion offenbar ein weiterer Beleg für ihre Kompetenz.

"Sie schafft es, mit den Männern unglaublich gut umzugehen. Deshalb wird sie auch von den Klub-Verantwortlichen als Unparteiische zwischen den Trainerbänken sehr geschätzt", betonte der Eidgenosse und fügte an: "Steinhaus hat die gesamte Kommunikations-Palette drauf: Einfühlsam und integrierend bis ermahnend und streng."

Die Schiedsrichter-Abteilung des DFB wollte sich am Montag auf Anfrage nicht zu dem Vorfall äußern. Die 1,81 Meter große Steinhaus pfeift seit 2007 in der 2. Bundesliga.

In der deutschen Eliteklasse ist die erste Schiedsrichterin im deutschen Profifußball zudem bereits regelmäßig als Vierte Offizielle an der Seitenlinie im Einsatz.

Laut Meier haben Schiedsrichterinnen sogar einen körperlichen Vorteil gegenüber ihren männlichen Kollegen. "Das ist wissenschaftlich bewiesen: Sie verfügen über ein weiteres Sichtfeld, haben also einen besseren Überblick", schrieb der ehemalige Profispieler in seinem Gastbeitrag.


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Streich verlangt mehr Klarheit

Christian Streich und der SC Freiburg mussten in der letzten Saison im Achtelfinale des DFB-Pokals die Segel streichen
(Copyright: getty)

Den in der Bundesliga noch sieglosen SC Freiburg plagen vor dem Zweitrundenspiel im DFB-Pokal am Mittwoch bei Zweitliga-Schlusslicht 1860 München personelle Sorgen.

Trainer Christian Streich muss im Duell mit den ebenfalls kriselnden Löwen definitiv auf Mittelfeldspieler Maximilian Philipp (Bänderverletzung) verzichten.

Zudem bangen die Breisgauer um die Einsätze von Mike Frantz (Nacken), Pavel Krmas (Knie) und Marc-Oliver Kempf (Achillessehne). Man werde auf jeden Fall "kein Risiko eingehen", sagte Streich.

Nach den jüngsten Rückschlägen und insgesamt nur fünf Punkten aus neun Bundesliga-Partien verlangt Streich von seinen Profis äußerste Disziplin.

"Wir müssen wieder klare Abläufe hinkriegen, eine Form von Sicherheit und Struktur bekommen", sagte der 49-Jährige, der mit der Trainingsarbeit am Montag zufrieden war: "Passsicherheit und Rhythmus waren da."


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Seferovic für Beleidigung gesperrt

Eintracht Frankfurt muss im kommenden Punktspiel am Samstag bei Hannover 96 auf Haris Seferovic verzichten.

Das DFB-Sportgericht sperrte den Schweizer Nationalspieler wegen "Beleidigung des Schiedsrichter-Assistenten in einem leichteren Fall" während der Partie gegen den VfB Stuttgart am Wochenende (4:5).

Im DFB-Pokalspiel am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach ist Seferovic spielberechtigt.


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Niederrhein gründet "Handicap-Liga"

Peter Frymuth ist beim DFB Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung
(Copyright: getty)

Der Fußballverband Niederrhein hat am vergangenen Wochenende eine "Handicap-Liga" gestartet.

Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung spielen künftig in einer eigenen Spielrunde miteinander Fußball. Auch für Senioren gibt es eine eigene Liga.

Ein Novum im deutschen Fußball. Der Ursprung der Spielrunde liegt in der Inklusionsinitiative der Sepp-Herberger-Stiftung.

Seit 2012 finanziert die Stiftung mit der Initiative "Fußballfreunde" in den DFB-Landesverbänden Inklusionsbeauftragte. Der FVN-Beauftragte, Axel Müller, verwirklicht die Idee am Niederrhein.

Erstmals gibt es seit Mitte Oktober im Seniorenbereich eine Liga sowie für U16-Mannschaften eine Turnierform, in der die Gedanken der Inklusion verwirklicht werden.

Das bedeutet: Behinderte Menschen spielen gemeinsam mit Nichtbehinderten in einer Mannschaft. Das Ganze nennt sich "Handicap-Liga" und besteht parallel zum laufenden Spielbetrieb von Senioren-, Jugend-, Frauen- und Mädchenmannschaften.

Peter Frymuth, Präsident des FVN und als DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung zuständig, unterstreicht: "Wir können angesichts der demographischen Entwicklung nicht mehr darauf warten, dass die Leute automatisch zu uns kommen."

"Wir können aber eine Plattform schaffen, um zu sehen, wer sich - um ein viel genutztes Wort noch einmal zu strapazieren - der 'Fußballfamilie' anschließen will. Wir brauchen keine Liga mit 20 Vereinen. Wir brauchen erst einmal Vereine, in denen es ehrenamtliche Helfer gibt - möglichst mit ein wenig Trainer-Erfahrung - die sich um diese Mannschaften kümmern. Es geht nicht um die Masse, wir brauchen Akzeptanz", sagte Frymuth.


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SVS und Aue verpassen Befreiung

Written By limadu on Minggu, 26 Oktober 2014 | 22.26

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Der SV Sandhausen und Erzgebirge Aue verpassen im Tabellenkeller den ganz großen Sprung. Kortzorgs sehenswerte Führung hält nur kurz.

Sandhausen - Der SV Sandhausen und Erzgebirge Aue haben durch ein 1:1 (0:0) im Kellerduell des 11. Spieltages den ganz großen Befreiungsschlag im Tabellenkeller der 2. Bundesliga verpasst.

Aue verbesserte sich immerhin durch den elften Punkt im siebten Spiel unter seinem neuen Trainer Tomislav Stipic vom 16. auf den 14. Platz (Highlights So., ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

Sandhausen kletterte nach seinem ersten Punktgewinn nach zuvor drei Niederlagen in Serie zumindest von Platz 17 auf 15 (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Hübner antwortet Kortzorg

Die Gäste waren durch den Niederländer Romario Kortzorg, dem in der 57. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer sein dritter Saisontreffer glückte, verdient in Führung gegangen.

Florian Hübner gelang aber nur sieben Minuten später der Ausgleich für die Hausherren.

Löning zufrieden

"Wir haben wieder einen Punkt geholt und sind auf dem richtigen Weg", sagte Aues Stürmer Frank Löning, der von 2010 bis Januar 2014 für den SVS spielte und dort lange die Kapitänsbinde trug, bei "Sky".

Vor 4066 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an tonangebend und hatten vor der Pause auch die besseren Chancen.

Zweimal der starke Litauer Arvydas Novikovas und Kortzorg vergaben gute Möglichkeiten.

Wooten sorgt für Gefahr

Sandhausen sorgte vor der Pause nur einmal bei einem Freistoß von Andrew Wooten für Gefahr vor dem Tor der Sachsen.

Auch nach dem Seitenwechsel war Aue mit dem langjährigen SVS-Kapitän Frank Löning in der Startelf zunächst die spielbestimmende Mannschaft.

Zweite Liga - Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 26.10.2014)

8 Tore: Simon Terodde (VfL Bochum)

2. Platz

7 Tore: Joel Pohjanpalo (Fortuna Düsseldorf)

3. Platz

6 Tore: Charlison Benschop (Düsseldorf)

3. Platz

6 Tore: Rubin Okotie (1860 München)

3. Platz

6 Tore: Yussuf Poulsen (Leipzig)

3. Platz

6 Tore: Marc Schnatterer (Heidenheim)

7. Platz

5 Tore: Vincenzo Grifo (FSV Frankfurt)

7. Platz

5 Tore: Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt)

7. Platz

5 Tore: Tom Weilandt (Greuther Fürth)

7. Platz

5 Tore: Srdjan Lakic (1. FC Kaiserslautern)

7. Platz

5 Tore: Florian Niederlechner (Heidenheim)

7. Platz

5 Tore: Dominik Stroh-Engel (Darmstadt)

Nach der Führung verhielt sich Aue aber zu passiv. Hübner gelang dann nach einem Freistoß von Leart Paqarada per Kopf der Ausgleich.

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Eintracht besiegelt Tiefpunkt für 1860

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1860 München kassiert gegen Eintracht Braunschweig die dritte Pleite in Serie und sitzt am Tabellenende fest.

München - 1860 München kommt in der Zweiten Liga einfach nicht mehr auf die Beine.

Der Deutsche Meister von 1966 verlor das Duell der Löwen mit Eintracht Braunschweig nach einer erneut enttäuschenden Leistung mit 1:2 (1:1) (Highlights So., ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

1860 bleibt damit auch nach elf Spielen sowie dem schwächsten Saisonstart der Klubgeschichte auf dem letzten Tabellenplatz.

Traumtor von Korte

Hendrick Zuck (18.) und Raffael Korte per Traumtor (49.) bescherten Braunschweig den ersten Auswärtssieg nach 18 erfolglosen Versuchen seit dem Erfolg beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga im Oktober 2013.

Kapitän Christopher Schindler hatte für 1860 vor 20.300 Zuschauern in der Allianz Arena zwischenzeitlich ausgeglichen (38.).

Die dritte Pleite hintereinander für die spielerisch schwachen Hausherren konnte er allerdings nicht verhindern. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Eintracht-Sieg "immens wichtig"

"Wir haben taktisch sehr gut gestanden und unsere Vorgaben perfekt umgesetzt. Der Sieg war immens wichtig", sagte Braunschweigs Korte bei "Sky".

Sechzigs Daniel Adlung war restlos bedient: "Man hat gesehen, dass die Mannschaft will. Aber nach dem 1:2 rennst du die ganze Zeit an, Braunschweig steht tief, lauert nur auf Konter, macht wenig fürs Spiel - und wir verlieren wieder."

Von Ahlens Umstellungen verpuffen

Dabei hatte Münchens Trainer Markus von Ahlen alles versucht.

Nach dem ernüchternden 1:4 in Aue stellte er seine Mannschaft auf drei Positionen um, gleich vier Mann aus dem Aue-Kader mussten auf die Tribüne.

Doch 1860 nahm bis zum 1:1 nicht am Spiel teil.

Fans protestieren

Die Fans hatten ihrem Unmut bereits vor dem Spiel Luft gemacht, als sie ihren Platz in der Nordkurve frei ließen.

Zweite Liga - Torschützen 2014/15

1. Platz (Stand 26.10.2014)

8 Tore: Simon Terodde (VfL Bochum)

2. Platz

7 Tore: Joel Pohjanpalo (Fortuna Düsseldorf)

3. Platz

6 Tore: Charlison Benschop (Düsseldorf)

3. Platz

6 Tore: Rubin Okotie (1860 München)

3. Platz

6 Tore: Yussuf Poulsen (Leipzig)

3. Platz

6 Tore: Marc Schnatterer (Heidenheim)

7. Platz

5 Tore: Vincenzo Grifo (FSV Frankfurt)

7. Platz

5 Tore: Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt)

7. Platz

5 Tore: Tom Weilandt (Greuther Fürth)

7. Platz

5 Tore: Srdjan Lakic (1. FC Kaiserslautern)

7. Platz

5 Tore: Florian Niederlechner (Heidenheim)

7. Platz

5 Tore: Dominik Stroh-Engel (Darmstadt)

Erst mit Anpfiff kamen die Treuesten der Treuen, und riefen: "Wir wollen euch kämpfen sehen!" Außerdem forderten sie auf Plakaten "Kampf, Leidenschaft, Identifikation".

Sechzig patzt

Davon war wenig zu sehen. Zwar glückte Schindler das erste Kopfballtor der Blauen in dieser Saison.

Doch beim Treffer von Zuck aus halblinker Position sah die Sechzig-Abwehr ebenso schlecht aus wie bei Kortes Schlenzer mit dem Außenrist von halbrechts.

Dabei trat der Gast auch nicht sehr überzeugend auf.

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